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Tipps und Tricks für Eltern

Kleine Gourmets, große Herausforderung: 6 gute Ideen, wenn deine Kids nicht essen mögen

  • Aktualisiert: 28.11.2023
  • 13:01 Uhr
  • Anna Ullrich
Schlechte Stimmung am Tisch? Wenn Kinder plötzlich nicht mehr essen wollen, kann das verschiedene Gründe haben.
Schlechte Stimmung am Tisch? Wenn Kinder plötzlich nicht mehr essen wollen, kann das verschiedene Gründe haben.© Maria Sbytova - stock.adobe.com

Mit Kindern im Kleinkindalter kann Essen zum Streitthema werden. Wenn die Kleinen zu "schlechten Essern" werden oder einfach plötzlich weniger essen, können die folgenden Gründe dahinter stecken.

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Der Küchentisch gleicht einem Schlachtfeld? Der Teller bleibt trotz Überzeugungsarbeit unberührt? Vielleicht steckt einer dieser Gründe dahinter, warum dein Kind nichts oder weniger als sonst isst.

Im Clip: "Time-Out" - vor dieser Erziehungsmethode warnen Experten

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1. Das Kind ist krank

Wer schon mal eine richtig fiese Erkältung hatte, weiß, dass der Appetit unter einer Erkrankung leiden kann. Auch bei einem kranken Kind mit Erkältung oder Zahnschmerzen ist es also ganz normal, wenn es Essen verweigert. Hier bietet es sich an, Nahrung vor allem in flüssiger Form anzubieten: Suppen, Tees und Säfte versorgen die Kleinen mit Nährstoffen und ausreichend Flüssigkeit.

Du bist noch auf der Suche nach ein paar leckeren Suppen-Gerichten? Wir haben einfache und schnelle Rezepte für dich. Auch spannend: An diesen Zeichen erkennst du, dass du dich gesund und ausgewogen ernährst. Wie du dein Wohlbefinden durch Essen steigern kannst, zeigen wir dir hier.

2. Das Kind wächst langsamer

Je nach Alter kann es sein, dass sich das Essverhalten von kleinen Kindern verändert. Bis zum dritten Lebensjahr ist das Wachstum besonders schnell, danach verlangsamt es sich. Bei manchen Kindern führt dieser Wechsel der Wachstumsphase dazu, dass sie insgesamt weniger Energie in Form von Nahrung benötigen, was sich in einem geringeren Appetit äußert. Wer sich trotzdem Sorgen macht, dass das Kind zu dünn wird, sollte den Kinderarzt oder die Kinderärztin zurate ziehen.

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3. Das Kind ist skeptisch gegenüber Lebensmitteln

Im Laufe der normalen kindlichen Entwicklung haben manche Kinder eine Phase von Nahrungs-Neophobie. Neophobie ist die Angst vor allem, was neu und unbekannt ist. Diese Nahrungs-Neophobie kann ein Kleinkind zu einem sehr wählerischen Esser machen. Meistens geht diese Phase ganz von alleine vorbei. Man sollte Kinder allerdings nicht zwingen, Neues zu probieren und immer auch Lebensmittel anbieten, die das Kind kennt und mag, damit es sich satt essen kann.

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4. Das Kind sitzt nicht gut

Die richtige Körperhaltung beim Essen ist wichtig, damit das Kind auch gut schlucken kann. Wer unbequem sitzt, will schneller wieder aufstehen. Deshalb sollte das Kind immer einen altersgerechten Stuhl zum Essen haben. Am bequemsten ist es, wenn die Füße aufgestellt werden können, es eine Rückenlehne zum Anlehnen gibt und die Sitzfläche so hoch ist. Am besten regelmäßig checken, ob der Kinderstuhl noch optimal eingestellt ist.

5. Das Kind bekommt zu oft Essen

Regelmäßige Essenszeiten sind für Kinder besonders wichtig. Wenn zwischendurch immer wieder gesnackt wird, ist es kein Wunder, dass das Kind bei der eigentlichen Mahlzeit keinen Hunger hat. Neben den drei Hauptmahlzeiten Frühstück, Mittagessen und Abendessen, die bestenfalls immer zur selben Uhrzeit stattfinden, sind zwei kleine Zwischenmahlzeiten sinnvoll. Die sollten allerdings 2-3 Stunden Abstand zur nächsten Hauptmahlzeit haben.

Ratlos, was du kochen sollst? Wie wäre es mit Nudelauflauf-Quiche oder veganen Frikadellen von Profikoch Semi? Und wenn es mal schnell gehen muss, dann kannst du auch einfach die One-Pot-Pasta mit Hack zaubern.

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6. Das Kind verspürt Druck beim Essen

Wenn das Essverhalten eines Kindes zum Problem wird, merken auch kleine Kinder am Verhalten der Eltern schnell, dass sie unzufrieden sind. Eine emotional aufgeladene Stimmung am Esstisch kann die Situation noch verschlimmern. Beim Essen sollten Kinder nie mit Nachtisch oder Belohnungen überredet oder mit der Androhung von Strafen zum Essen gezwungen werden. Je unwohler sich das Kind beim Essen fühlt, desto weniger wird es essen. Hier sollten Eltern eine klare Rollenverteilung beibehalten: Sie bestimmen, wann, was und wo gegessen wird. Das Kind darf selbst entscheiden, was von dem Essensangebot auf dem Teller es essen möchte und wie viel. So lernt das Kind auf das eigene Hungergefühl zu hören und gleichzeitig die Regeln der Eltern zu akzeptieren.

Wenn Essen über längere Zeit ein Problemthema ist, sollte man sich bei einem Kinderarzt oder einer Kinderärztin Rat holen und die persönliche Situation aus medizinischer Sicht beurteilen lassen.

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