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Neue Umfrage

AfD erreicht Allzeithoch - nur noch vier Prozentpunkte hinter CDU

  • Veröffentlicht: 19.09.2023
  • 13:11 Uhr
  • Michael Reimers
Fähnchen mit dem Logo der AfD liegen beim Landesparteitag der AfD Bayern auf einem Tisch.
Fähnchen mit dem Logo der AfD liegen beim Landesparteitag der AfD Bayern auf einem Tisch.© Daniel Karmann/dpa

Die AfD jubelt, für die meisten anderen Parteien ist es ein Schock: Die Partei klettert immer weiter nach oben und ist in einer neuen Umfrage mit 23 Prozent nur noch vier Prozentpunkte hinter der Union.

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Wenn am kommenden Sonntag Bundestagswahl wäre, wäre die AfD mit einem neuen Allzeithoch von 23 Prozent zweitstärkste politische Kraft. Das geht aus einer bundesweiten repräsentativen Telefon-Umfrage der GMS hervor. Die CDU bliebe mit 27 Prozent zwar stärkste politische Kraft, kann aber weiterhin nicht von der anhaltenden Schwäche der Ampel profitieren.

Im Video: Umfrage - AfD in nächstem Bundesland stärkste Kraft

Die SPD war mit 16 Prozent weiterhin auf Platz drei, während die Grünen mit 15 Prozent den viertgrößten Zweitstimmenanteil erzielten. Danach folgten die FDP (sechs Prozent) und die Linke (vier Prozent), die auch dieses Mal wieder an der Fünfprozenthürde scheitert. Die anderen sonstigen Parteien, die allesamt keine Chancen auf den Einzug in den Bundestag haben, erreichen zusammen neun Prozent.

GMS hatte für die repräsentative Umfrage vom 13. bis 18. September 1.002 Menschen in der Bundesrepublik befragt.

In Mecklenburg-Vorpommern Platz 1

In Mecklenburg-Vorpommern hat die AfD die Regierungspartei SPD nun weit überholt und liegt klar auf Platz eins. Wenn am nächsten Sonntag Landtagswahl wäre, würden hier 32 Prozent ihr Kreuz bei der AfD machen, wie aus einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des NDR hervorgeht, die zwischen dem 13. und 16. September durchgeführt wurde.

Die Partei, die in Teilen als rechtsextrem gilt, würde laut der am Dienstag veröffentlichten Umfrage damit ihr Ergebnis der Landtagswahl vom September 2021 fast verdoppeln. Sie kam vor zwei Jahren auf 16,7 Prozent. Fast umgekehrt sieht es bei den Sozialdemokraten aus. Die SPD von Ministerpräsidentin Manuela Schwesig erreicht nur noch 23 Prozent - das sind gut 16 Punkte weniger als bei der Wahl 2021.

  • Verwendete Quellen:
  • Pressemitteilung GMS
  • Nachrichtenagentur dpa
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