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Großeinsatz mit Hubschrauber

Blitzeinschlag an Dresdner Elbufer: Vier Menschen in Lebensgefahr

  • Aktualisiert: 21.05.2024
  • 09:39 Uhr
  • Franziska Hursach
In Dresden ist an der Elbe ein Blitz eingeschlagen, zehn Menschen wurden dabei teilweise schwer verletzt.
In Dresden ist an der Elbe ein Blitz eingeschlagen, zehn Menschen wurden dabei teilweise schwer verletzt.© Thomas Rensinghoff/dpa

Nachdem ein Blitz am Dresdner Elbufer eingeschlagen war, rufen die Rettungskräfte dazu auf, sich bei Symptomen direkt in Behandlung zu begeben. Bei dem Gewitter waren unmittelbar Menschen schwer verletzt worden, mehrere von ihnen schweben in Lebensgefahr.

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Das Wichtigste in Kürze

  • Bei einem Blitzeinschlag am Dresdner Elbufer sind zehn Menschen verletzt worden, vier von ihnen schweben in Lebensgefahr.

  • Zwei Männer mussten reanimiert werden, wie Einsatzkräfte berichten.

  • Personen, die sich im Bereich des Elbufers aufgehalten haben und Symptome zeigen, sollten sich umgehend in medizinische Betreuung begeben, so die Feuerwehr.

Bei einem Blitzeinschlag am Montagabend (20. Mai) am Elbufer in Dresden wurden zehn Menschen verletzt. Vier von ihnen seien so schwer verletzt worden, dass sie in Lebensgefahr schweben, so ein Sprecher der Feuerwehr.

Zwei Männer nach Herzstillstand reanimiert

Bei den Verletzten handelt es sich um drei Frauen und sieben Männer im Alter zwischen 26 und 41 Jahren. Zwei der Verletzten - ein 27 und ein 30 Jahre alter Mann - mussten nach einem Herzstillstand reanimiert werden.

Zu dem Blitzeinschlag kam es bei den Elbwiesen im Bereich des Rosengartens, teilte die Feuerwehr mit.
Zu dem Blitzeinschlag kam es bei den Elbwiesen im Bereich des Rosengartens, teilte die Feuerwehr mit.© Benedict Bartsch/xcitepress/dpa

Zu dem Blitzeinschlag kam es kurz nach 17 Uhr während eines Gewitters am Carusufer in der Nähe des Rosengartens. Bei einer Lageerkundung der Einsatzkräfte trafen diese auf mehrere Menschen, die über typische Symptome nach einem Blitzeinschlag wie Kribbeln in den Extremitäten klagten.

Als wir hier an der Einsatzstelle eingetroffen sind, stellte sich die Lage so dar, dass vier Menschen am Boden lagen und zwei Menschen hatten keinen Kreislauf mehr. Sie mussten sofort reanimiert werden.

Sprecher der Feuerwehr Dresden, Michael Klahre

Den Angaben nach wurden alle Patientinnen und Patienten notärztlich erstversorgt und anschließend auf umliegende Krankenhäuser verteilt.

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Einsatzkräfte warnen vor Symptomen

50 Einsatzkräfte waren vor Ort, um das Gebiet weitläufig abzusperren. Auch ein Hubschrauber wurde eingesetzt, um mögliche weitere Verletzte zu finden. Die Einsatzkräfte riefen Menschen, die sich in dem Gebiet aufgehalten hatten, dazu auf, sich bei Symptomen umgehend in ärztliche Obhut zu begeben. Es könne nicht ausgeschlossen werden, dass noch weitere Menschen betroffen seien.

Im Video: Deutscher Wetterdienst schlägt Alarm - West- und Südwestdeutschland unter Wasser

"Sollten Sie über Symptome wie Herzrasen, Herzstolpern, Taubheitsgefühl oder Kribbeln in den Extremitäten klagen, dann stellen sich unverzüglich einem Arzt vor!", teilten die Einsatzkräfte mit.

Zuvor hatte der Deutsche Wetterdienst in Leipzig vor starken Gewittern in Teilen Sachsens gewarnt. Unter anderem in Dresden bestand demnach eine Gewittergefahr der Stufe zwei von vier.

  • Verwendete Quelle:
  • Nachrichtenagentur dpa
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