Anzeige
Vor Tarifverhandlungen

Erneut drohen ÖPNV-Warnstreiks: Diese Städte sind betroffen

  • Veröffentlicht: 13.02.2024
  • 14:32 Uhr
  • Emre Bölükbasi
In Nordrhein-Westfalen kann es diese Woche zu Warnstreiks kommen.
In Nordrhein-Westfalen kann es diese Woche zu Warnstreiks kommen.© Fabian Strauch/dpa

In NRW werden am Donnerstag viele Busse und Bahnen ausfallen: Verdi hat die Beschäftigten des ÖPNV in zahlreichen Städten zur Arbeitsniederlegung am 15. Februar aufgerufen.

Anzeige

Das Wichtigste in Kürze

  • In zahlreichen Städten drohen Warnstreiks im ÖPNV.

  • Grund dafür sind die bevorstehenden Tarifverhandlungen Verdis mit der Arbeitgeberseite.

  • Mit dem Warnstreik am Donnerstag (15. Februar) will Verdi nun den Druck auf die Gegenpartei erhöhen.

Fahrgäste müssen sich auf Einschränkungen im Nahverkehr einstellen: Die Gewerkschaft Verdi hat zahlreiche Beschäftigte des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) in Nordrhein-Westfalen (NRW) zum Warnstreik aufgerufen. "Am Donnerstag (15. Februar) werden erneut landesweit Beschäftigte zahlreicher Nahverkehrsunternehmen ganztägig zum Streik aufgerufen", schrieb die Gewerkschaft am Dienstag (13. Februar) auf ihrer Internetseite.

Betroffen sind demnach zahlreiche Nahverkehrsbetriebe unter anderem in Bielefeld, Bochum, Bonn, Dortmund, Düsseldorf, Köln, Münster und Wuppertal. Der letzte ÖPNV-Warnstreik in NRW hatte zu Beginn des Monats Februar stattgefunden. 

:newstime
Anzeige
Anzeige

Verdi macht Druck vor neuer Verhandlungsrunde

Der Grund für den Streikaufruf Verdis sind die laufenden Tarifverhandlungen. Am Freitag (16. Februar) sollen die Manteltarifverhandlungen für die Beschäftigten des kommunalen Nahverkehrs in Bochum in die zweite Runde gehen. Kurz davor will Verdi den Druck auf die Gegenpartei erhöhen.

"Wir liegen aktuell noch meilenweit auseinander. Während wir die Beschäftigten entlasten und somit den ÖPNV stärken wollen, setzen die Arbeitgeber auf verlängerte Arbeits- und Lebensarbeitszeiten", sagte der Branchenkoordinator Busse und Bahnen Peter Büddicker. "Auf unsere seit Anfang Dezember bekannten Forderungen nur mit Gegenforderungen zu reagieren deutet darauf hin, dass wir uns harten Verhandlungen stellen müssen", fügte er hinzu.

Im Video: Verdi-Streik im öffentlichen Nahverkehr

  • Verwendete Quellen:
Mehr News und Videos
Verteidigungsminister Boris Pistorius
News

3,8 Milliarden Euro zusätzlich: Pistorius fordert mehr Militärhilfen für die Ukraine

  • 19.05.2024
  • 12:20 Uhr

© 2024 Seven.One Entertainment Group