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Sabotageakte geplant

Russische Spione: Auswärtiges Amt bestellt russischen Botschafter ein

  • Aktualisiert: 19.04.2024
  • 12:15 Uhr
  • Anne Funk

Der Generalbundesanwalt hat zwei Russlanddeutsche festnehmen lassen. Sie werden der Spionage verdächtigt. Nun wurde der russische Botschafter einbestellt.

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Außenministerin Annalena Baerbock (Grüne) lässt nach der Festnahme von zwei Russlanddeutschen wegen Spionageverdachts den russischen Botschafter einbestellen. Ein Sprecher des Auswärtigen Amtes bestätigte am Donnerstag (18. April) einen entsprechenden Bericht der "Bild"-Zeitung. Unbekannt war zunächst, wann genau der Termin stattfindet.

"Wir wissen, dass der russische Machtapparat auch unser Land in den Fokus nimmt", sagte Bundesjustizminister Marco Buschmann (FDP). Auf diese Bedrohung müsse Deutschland wehrhaft und entschlossen reagieren.

Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) sprach von einem besonders schweren Fall der mutmaßlichen Agententätigkeit für Russland. "Wir werden die Ukraine weiter massiv unterstützen und uns nicht einschüchtern lassen", versicherte sie.

Festnahmen in Bayern

Die Polizei hatte in Bayern zwei Männer festgenommen, die für Russland spioniert und mögliche Anschlagsziele in Deutschland ausgekundschaftet haben sollen. Den beiden Russlanddeutschen ging es nach Angaben des Generalbundesanwalts um Sabotageaktionen, die insbesondere dazu dienen sollten, "die aus Deutschland der Ukraine gegen den russischen Angriffskrieg geleistete militärische Unterstützung zu unterminieren".

Sie seien dringend verdächtig, in einem besonders schweren Fall für einen ausländischen Geheimdienst tätig gewesen zu sein, teilte der Generalbundesanwalt beim Bundesgerichtshof am Donnerstag mit.

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Den beiden Russlanddeutschen wurden von Beamten des Bundeskriminalamtes an zwei unterschiedlichen Orten im Raum Bayreuth abgeholt. Über den Fall hatte zuerst "Der Spiegel" berichtet.

  • Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa
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