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Alles über die Birkenpollen

Birkenallergie: Pollenflug, Symptome und Kreuzreaktionen

  • Aktualisiert: 11.07.2023
  • 16:30 Uhr
Viele Menschen sind von Heuschnupfen geplagt. Birkenpollen gehören zu den stärksten Baumpollenallergenen. Wir klären, worauf du als Allergiker:in achten solltest.
Viele Menschen sind von Heuschnupfen geplagt. Birkenpollen gehören zu den stärksten Baumpollenallergenen. Wir klären, worauf du als Allergiker:in achten solltest. © Ingo Bartussek - stock.adobe.com

Sobald der Winter vorüber ist, fängt die Heuschnupfensaison an. Die Birkenpollen fliegen in der Luft herum und belasten Allergiker:innen erheblich. Diese Pollen gehören zu den aggressivsten und stärksten Baumpollenallergenen und treten in einer enormen Menge auf. Ein einziger Baum kann bis zu 100 Millionen Pollen freisetzen. Zudem gehören Birkenpollen zu den häufigsten Auslösern von Allergien. Wann der Pollenflug am größten ist und welche Kreuzallergien die Birke hervorrufen kann, erfährst du hier.

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Du bist auf Pollen allergisch? Im Video gibt's Tipps!

Niesanfälle, laufende Nase und Co.: Tipps für Allergiker gegen Pollen

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Birkenallergie ist im April am stärksten

Der große Baum mit der weißen Färbung gehört zu den beliebtesten Baumarten: In Städten säumt er ganze Straßenzüge und auch im privaten Garten kommt die Birke gut zur Geltung - sehr zum Leidwesen von Allergiker:innen, die sich jedes Jahr im Frühling mit Medikamenten und Taschentüchern ausstatten müssen. Im Rhythmus von zwei Jahren, in einem sogenannten Mastjahr, geben die Bäume eine besonders hohe Menge an Pollen ab. Dieses feine, weiß-gelbe Pulver legt sich dann wie ein Film auf die Kleidung, den Körper, die Haare und auf sämtliche Oberflächen. Expert:innen schätzen, dass bis zu 25 Prozent aller Pollenallergiker:innen auf Birkenpollen reagieren. In Europa variiert der Anteil der Menschen mit Birkenpollenallergie je nach Region zwischen fünf und 50 Prozent.

Im März sowie April ist der Pollenflug am stärksten - erst im Mai nehmen die Birkenpollen langsam wieder ab. Ein sonniges und mildes Wetter zu Beginn des Frühlings begünstigt ein frühes Erscheinen der Birkenpollen. Zusätzlich erstreckt sich ihre Blütezeit über einen vergleichsweise langen Zeitraum, der bis Ende Mai oder sogar bis in den Juli hineinreichen kann. Die Blühzeit der Birke kann von Jahr zu Jahr variieren, deswegen ist es ratsam, sich über einen Pollenkalender oder eine Pollenflug-App darüber zu informieren, in welcher Zeit die Allergie besonders stark ausgeprägt sein könnte.

Symptome einer Birkenallergie

Die Symptome der Birkenpollenallergie sind meist sehr unangenehm sein und schränken die Lebensqualität der Betroffenen stark ein. Dazu gehören zum Beispiel:

  • anhaltendes Niesen
  • geschwollene Nasenschleimhaut
  • verstopfte oder laufende Nase
  • geschwollene Augen
  • juckende/ brennende/ tränende Augen
  • rote Bindehaut
  • allgemeines Krankheitsgefühl
  • Kopfschmerzen
  • Abgeschlagenheit

Wenn du vermutest, dass du möglicherweise an einer Pollenallergie leidest, dann lasse die Symptome von einer medizinischen Fachkraft untersuchen und einen Allergietest durchführen. Eine unbehandelte Birkenpollenallergie kann langfristig die Gesundheit der unteren Atemwege beeinträchtigen und im schlimmsten Fall zu Asthma führen.

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Lerne hier, wie du die Symptome von verschiedenen Allergien erkennst:
Allergien: Symptome erkennen
Artikel

Heuschnupfen, Neurodermitis & Co.

Allergien: Symptome erkennen

Jede vierte Person in Deutschland leidet an einer oder mehreren Allergien. Die Symptome hängen von der Art und der Ausprägung der Krankheit ab und reichen von einer laufenden Nase über Hautausschläge bis hin zu einem anaphylaktischen Schock. Obwohl Allergie-Symptome die Lebensqualität der Betroffenen erheblich beeinträchtigen und sogar lebensbedrohlich sein können, werden sie von vielen Menschen unterschätzt. Nur etwa 10 Prozent der Betroffenen erhalten eine angemessene medizinische Behandlung. Erfahre, welche Symptome auf eine allergische Reaktion hindeuten.

  • 07.04.2014
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Birke und ihre Kreuzallergien

Wenn du an einer starken Birkenpollen-Allergie leidest, dann lasse dir rechtzeitig von deiner Hausärtzin oder deinem Hausarzt Medikamente dagegen verschreiben und informiere dich über mögliche Kreuzallergien. Die Wahrscheinlichkeit ist recht hoch, dass du eine Nahrungsunverträglichkeit bei einigen Lebensmitteln feststellst. Eine häufige Form der Kreuzallergie ist das sogenannte Birkenpollen-Nuss-Kernobst-Syndrom. Menschen, die gegen Birkenpollen allergisch sind, vertragen oft auch keine rohen Äpfel, Pfirsiche, Birnen, Kirschen, Haselnüsse, Karotten, Sellerie, Sojabohnen oder Erdnüsse. Birkenpollen-Allergiker:innen wird geraten, diese Lebensmittel nur in verarbeiteter Form zu sich zu nehmen, um unangenehme allergische Reaktionen zu vermeiden. Apfelmus oder Karotten-Sellerie-Suppen bereiten in der Regel keine Probleme. Tipps zur Milderung eventueller Beschwerden und zu möglichen Wechselwirkungen kann dir medizinisches Fachpersonal geben.

Auch interessant: Hausstaub-Allergie - so erkennst du, ob du auch betroffen bist

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