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Das Lieblingsstück ist immer nass

Jeder von euch kennt sicherlich die Situation: Für den Abend will man sich so richtig in Schale werfen, doch ausgerechnet das Lieblingsstück hängt noch nass auf dem Wäscheständer in der Wohnung. Damit Kleidung, Handtücher oder Bettwäsche schnell trocknen, drehen viele die Heizung auf. Doch das kann schwerwiegende Folgen haben.

Schimmelgefahr durch erhöhte Luftfeuchtigkeit

Werden die feuchten oder gar nassen Textilien in den beheizten Räumen zum Trocknen aufgehängt, nimmt die warme Wohnungsluft das verdunstete Wasser aus der Wäsche auf und kondensiert später. Die daraus resultierenden Wassertropfen an Wänden oder Fenstern bilden dann einen idealen Nährboden für Schimmel, der unter Umständen zu Atembeschwerden, Allergien und Lungenerkrankungen führen kann.

Gesundheitliche Risiken mindern

Wer keine andere Wahl hat, als seine Wäsche in der Wohnung zu trocknen, sollte dies bei geöffnetem Fenster tun. Denn nur, wenn die Feuchtigkeit nicht entweichen kann, bildet sich Schimmel. Zudem solltet ihr jeden Tag im Winter mehrmals fünf bis zehn Minuten Stoßlüften, bei wärmeren Temperaturen 15 bis 25 Minuten.

Angeber-Fact: Allein das Aufhängen von feuchter Wäsche kann im Eigenheim für tropische Verhältnisse sorgen. Denn die nasse Kleidung steigert den Luftfeuchtigkeitsgehalt in der Wohnung um etwa 30 Prozent.