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Gesunde Grünpflanzen

Grüner Daumen: Das solltest du bei der Pflege von Zimmerpflanzen im Winter beachten

  • Aktualisiert: 31.01.2024
  • 19:15 Uhr
Damit deine Zimmerpflanzen im Winter nicht die Blätter hängen lassen, solltest du ein paar Pflegetipps beherzigen!
Damit deine Zimmerpflanzen im Winter nicht die Blätter hängen lassen, solltest du ein paar Pflegetipps beherzigen!© Westend61 GmbH

Dunkle Wintertage und trockene Heizungsluft sind auch für Zimmerpflanzen eine Herausforderung. Um das problemlos zu überstehen, muss die Pflege ein wenig angepasst werden. Diese 7 Basics solltest du deinen Pflanzen zuliebe im Winter beachten.

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Winterpflege für Grünpflanzen

Zimmerpflanzen bringen nicht nur etwas Farbe in die trüben Monate, sie erhöhen auch die Luftfeuchtigkeit im Raum und liefern Sauerstoff. Doch die trockene und warme Heizungsluft im Winter macht den meisten Zimmerpflanzen zu schaffen. Damit sich deine Grünpflanzen trotzdem wohlfühlen, gibt es ein paar simple Tipps und Tricks, wie du deine grüne Pflanzenpracht gesund durch den Winter bringst.

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Im Clip: Pflanzenexperte Michael verrät Winter-Pflegetipps für Pflanzen

1. Trockene Heizungsluft

Drastische Temperaturschwankungen setzen Zimmerpflanzen stark zu. Oft stehen Grünpflanzen auf Fensterbänken, und der warme Heizkörper befindet sich direkt darunter. Das Gleiche gilt für Fußbodenheizungen oder Kachelöfen. Die warme Luft trocknet das Zimmer stark aus, und für die Pflanzen bedeutet das zusätzlich Stress: Die Blätter verdunsten schnell Feuchtigkeit und der Boden trocknet schneller aus. Deshalb solltest du deine Pflanzen möglichst nicht in die unmittelbare Nähe einer Wärmequelle stellen. Zudem bevorzugen Zimmerpflanzen stabile Temperaturen und sollten an einem Ort stehen, der dieses Kriterium erfüllt.

Auf einen Blick: Diese Pflanzen mögen keine Heizungsluft

  • Orchideen: Damit diese schönen Blumen auch im Winter blühen, brauchen sie eine hohe Luftfeuchtigkeit. Deshalb stehen sie gern im Bad oder in der Küche, wo aufgrund des Wasserdampfes oft eine höhere Luftfeuchtigkeit herrscht. Wie du nach dem Winter deine Orchideen in ihrer Wachstumsphase düngen kannst, verraten wir dir hier.
  • Weihnachtsstern: Während der Adventszeit blüht der Weihnachtsstern oft auf der Fensterbank. Zwar liebt er die Sonne, leidet aber unter zu warmer Luft.
  • Alpenveilchen: Die dekorativen Blümchen mögen es hell, luftig und kühl. Über der Heizung gehen die Veilchen ein. Besser machen sich Alpenveilchen im Flur oder Wintergarten.
  • Weihnachtskaktus: Auch der hübsche Weihnachtskaktus mag es gar nicht, über der Heizung zu stehen. Diese Pflanze liebt es kühl und hell und sollte auch keinesfalls direkt der Sonne ausgesetzt werden.
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Wie oft Zimmer-Pflanze im Winter gießen
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Tipps für die richtige Wassermenge

Winterpflege für Zimmerpflanzen: die besten Tipps und Tricks

Zimmerpflanzen bringen uns die Natur ins Haus und steigern unser Wohlbefinden. Damit sich die grüne Pracht auch in der kalten Jahreszeit in unseren vier Wänden wohl fühlt, muss die Pflege in den Wintermonaten ein wenig angepasst werden. Wie oft brauchen Orchideen oder Drachenbäume Wasser? Hier kommen unsere Tipps für das richtige Gießen von Zimmerpflanzen.

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2. Standort optimieren

Im Winter brauchen Grünpflanzen teilweise einen anderen Standort als in der übrigen Zeit des Jahres. Ob warme Heizungsluft, eiskalte Fensterscheiben oder frostige Zugluft: Pflanzen, die im Sommer auf der hellen Fensterbank stehen, haben an diesem Standort im Winter oftmals ihre Probleme.

Unbedingt darauf achten, dass die Blätter der Pflanze nicht in Kontakt mit der kalten Fensterscheibe kommen. Zusätzlich die Töpfe auf Untersetzer aus Filz, Holz oder Kork stellen, damit die Wurzeln der Pflanze nicht auskühlen.

Zugluft sollte beim Überwintern von Zimmerpflanzen ebenfalls vermieden werden. Für Abhilfe sorgt ein dichter Vorhang, der wie ein Schutzschild funktioniert und trotzdem noch genügend Luft durchlässt.

Auch eine Fußbodenheizung, die viel warme, trockene Luft ausstrahlt, kann die Pflanzen unnötig austrocknen. Hier besser den direkten Bodenkontakt der meiden und die Pflanze auf einen Hocker, in ein Regal oder auf einen Beistelltisch stellen.

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3. Gute Lichtverhältnisse

Im Winter leiden auch Pflanzen unter der Dunkelheit. Es ist für sie viel schwieriger, tagsüber genügend Sonnenlicht zu bekommen. Damit die Grünpflanzen so viel Licht wie möglich aufnehmen können, sollten sie in der Nähe eines Fensters stehen. Sollten die Möglichkeiten begrenzt sein, kann auch eine Pflanzenlampe als Lichtquelle dienen. So bekommen Grünpflanzen auch an kurzen, trüben Tagen mit besonders wenigen Sonnenstunden noch ausreichend Licht.

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4. Genügend Luftfeuchtigkeit

Läuft die Heizung auf Hochtouren, ist die Luft im Raum meist sehr trocken. Nicht nur wir kommen damit nicht gut zurecht, auch Zimmerpflanzen haben ihre Probleme damit. Um die Luftfeuchtigkeit im Raum etwas zu erhöhen, die Pflanzen regelmäßig mit kalkfreiem und lauwarmem Wasser besprühen. Die Wassertropfen legen sich wie ein feiner Nebelschleier auf die Blätter und spenden ihnen so Feuchtigkeit. Auch eine Schale mit Wasser, die auf der Heizung platziert wird oder ein Zimmerbrunnen können wie ein Raumbefeuchter wirken.

Wer eine Fußbodenheizung besitzt und Pflanzen auf dem Boden stehen hat, kann Blähton in Untersetzer füllen und mit Wasser übergießen - auch das sorgt für eine höhere Luftfeuchtigkeit, da das Gießwasser über einen langen Zeitraum verdunstet.

5. Pflanzen richtig gießen

Pflanzen sind in den kalten Jahreszeiten weniger aktiv als im Sommer und brauchen daher auch weniger Wasser. Dennoch solltest du das Gießen auf keinen Fall vergessen. Durch die trockene Heizungsluft verdunstet das Wasser noch schneller. Du solltest sie also nur gießen, wenn sich die Erde der Pflanze trocken anfühlt. Hierzu einfach den Finger einen Zentimeter tief in den Boden stecken. Sollte er sich dort trocken anfühlen, kannst du gießen. Es sollte genügen, wenn du deine Zimmerpflanzen im Winter einmal pro Woche wässerst, bei Kakteen dürfen es sogar zwei bis drei Wochen sein.

Gut zu wissen: Beim Gießen darauf achten, dass kein Wasser im Übertopf oder Untersetzer stehen bleibt und Staunässe entsteht. Im Winter faulen Wurzeln nämlich besonders schnell.

6. Pflanzen auf Schädlinge untersuchen

Die warme Heizungsluft bietet gute Bedingungen für Schädlinge wie Spinnmilben, Woll- und Schildläuse. Vor allem Spinnmilben vermehren sich in trockener, warmer Luft besonders stark. Um das Risiko für einen Schädlingsbefall möglichst gering zu halten, solltest du deine Zimmerpflanzen regelmäßig kontrollieren. Achte dabei auf typische Anzeichen wie verfärbte, matte oder verschmutzte Blätter. Auch ein klebriger Film oder feine Spinnweben können Anzeichen sein. Bei Schädlingsbefall unbedingt die betroffene Pflanze von den anderen Pflanzen separieren. Hier haben wir noch ein paar simple Tricks, wie du Trauermücken loswerden kannst.

Gut zu wissen: Genügend Luftfeuchtigkeit im Raum beugt Schädlingen vor. Präventiv können Zimmerpflanzen zusätzlich mit einer Mischung aus Neemöl und Wasser besprüht werden.

7. Zimmerpflanzen jetzt nicht düngen

In der kalten Jahreszeit auf das Düngen der Zimmerpflanzen unbedingt verzichten. Der Grund: Da die Pflanzen weniger wachsen, benötigen sie auch weniger Nährstoffe. Da der Stickstoff im Dünger das Wachstum ankurbelt, werden die Zellwände weich und sind damit besonders anfällig für Schädlinge und Krankheiten. Mit dem Düngen erst wieder beginnen, wenn die Tage wieder länger werden.

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