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Clever Geld sparen

Wasch-Hack für Handtücher: Mit dem Tennisball-Trick werden sie kuschelweich

  • Aktualisiert: 22.06.2023
  • 15:06 Uhr
Das Spiel mit der Trommel: Warum Tennisbälle beim Waschen und Trocknen von Handtüchern punkten.
Das Spiel mit der Trommel: Warum Tennisbälle beim Waschen und Trocknen von Handtüchern punkten.© IMAGO links: Geisser rechts: Panthermedia

Normalerweise werden Tennisbälle für sportliche Aktivitäten genutzt. Doch sie können noch mehr: In der Waschmaschine oder im Trockner sorgen sie für besonders flauschige Wäsche. Einfach genial: Mit den gelben Bällen sparst du Weichspüler und Waschmittel!

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Bälle-Trick für weiche Wäsche

Nach dem Duschen kuscheln wir uns gern in ein flauschiges Handtuch. Doch das, was wir von der Leine ziehen, ist oft bretthart. Ein Grund, warum viele Weichspüler verwenden - besonders wenn das Wasser einen hohen Mineralgehalt aufweist und sehr hart ist. Doch die meisten Weichspüler enthalten chemische Zusätze wie Formaldehyd, die Allergien auslösen, krebserregend sind oder die Schleimhäute reizen können. Außerdem schaden Weichspüler aufgrund ihrer Duftstoffe der Umwelt. Deswegen sollten Handtücher grundsätzlich nicht mit Weichspüler gewaschen werden. Ein weiterer Nachteil: Weichspüler enthalten Tenside, die einen Film auf der Faseroberfläche der Handtücher bilden, wodurch sie ihre Saugkraft verlieren.

Kennst du den Pfeffer-Trick für strahlend weiße Wäsche? Und weißt du, was die Waschsymbole auf den Pflegeetiketten deiner Kleidung bedeuten? Unsere Waschmaschinen-Hacks verraten, wie du richtig wäschst und dabei Geld sparst! Außerdem: So wirst du Fettflecken auf der Kleidung wieder los.

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Im Clip: So wird deine Wäsche endlich richtig sauber

Hausmittel als für weiche Wäsche

Alternativ zu Weichspülern sorgen stattdessen auch Tennisbälle für weiche Handtücher. Wie das funktioniert? Einfach zwei bis vier saubere Tennisbälle mit in die Waschmaschine geben. Während sich beim Waschen die Trommel dreht, reiben die mit Filz überzogenen Bälle die Handtuchoberfläche leicht auf und kneten sie gründlich durch. Das macht sie flauschig und weich. Weiteres Plus: Durch den Einsatz der Bälle wird bis zur Hälfte des benötigten Waschmittels eingespart, da sich der anhaftende Schmutz einfacher von der Wäsche lösen lässt.

Und so geht’s:

Die Wäsche wie gewohnt mit Flüssigwaschmittel in die Maschine geben. Handtücher sowie zwei bis vier saubere Tennisbälle in die Trommel geben. Weichspüler darf auf keinen Fall mit in die Maschine. Wäsche bei etwa 30 Grad waschen. Anschließend die Handtücher zum Trocknen wie gewohnt aufhängen. Tipp: Alternativ sorgen die Tennisbälle auch im Trockner für weiche Handtücher.

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Ideal für Kissen und Daunenjacken

Tennisbälle sind auch zum Waschen von Kissen, Daunenjacken oder Kleidung, die besonders knitteranfällig ist, optimal. Vor allem bei Textilien mit Feder- oder Wattefüllung können Tennisbälle den Inhalt auflockern und verhindern, dass die Füllung beim Waschen verklumpt.

Bei knitteranfälliger Wäsche sorgen die Bälle dafür, dass die Kleidung beim Waschen oder Trockengang gleichmäßiger in der Maschine zirkulieren. So bekommt sie weniger Falten und trocknet schneller.

Nachteile beim Waschen mit Tennisbällen

  • Beim Waschgang können sich synthetische Chemiefasern von der Kleidung und auch von den Bällen lösen. So gelangt zusätzliches Mikroplastik in das Abwasser. Verhindern lässt sich das mit einem eingebauten Mikroplastikfilter.
  • Bei gesteppter Kleidung oder Kissen mit Daunen kann es sein, dass die Füllung an bestimmten Stellen in der Kleidung zusammenklebt. Im trockenen Zustand können die Verklumpungen aber mit den Händen gelöst werden. Gibt man die Tennisbälle mit in den Trockner, lösen sie das Verkleben ebenfalls.
  • Damit keine gelbe Farbe der Tennisbälle oder vom aufgedruckten Logo auf die Kleidung oder Handtücher abfärbt, die Bälle vorher in einem Topf mit Wasser kochen. Alternativ kannst du vorher die Bälle auch mit Bleichmittel behandeln – oder dir gleich weiße Bälle besorgen.
  • Tennisbälle können eine Unwucht im Trockner hervorrufen - und dem Gerät langfristig schaden. Wer das nicht riskieren will, kann sich spezielle Trocknerbälle aus Filz oder Kunststoff besorgen.
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Alternativen zu Weichspüler

Wenn du auf die Vorteile von Weichspüler nicht verzichten möchtest, kannst du auch einfache Hausmittel einsetzen, die die Handtücher weich machen. Diese sind nicht nur kostengünstiger, sondern schonen auch die Umwelt:

  • Essig oder Essigessenz: Füge der Wäscheladung eine Tasse oder 30 ml weißen Essig (direkt in die Trommel) hinzu. Der schützt die Kleidung vor Waschmittelresten und macht sie deutlich weicher. Essig wirkt außerdem gut gegen Kalk, der ebenfalls Spuren auf schwarzer Kleidung hinterlassen kann. Wenn du dir wegen des Geruchs Sorgen machst, kannst du beruhigt sein. Der Essigduft verfliegt beim Waschen. Noch mehr Haushaltshacks mit Essig verraten wir dir hier!
  • Natron oder Waschsoda: Zwei Teelöffel Natron oder Soda in 100 ml Wasser auflösen und ins Weichspülerfach geben. Eine Tasse Salz soll dieselbe Wirkung haben.

Extra-Tipp: Wodka für duftende Wäsche

Möchtest du saubere und frisch riechende Kleidung? Dann solltest du Wodka zur Wäsche hinzufügen. Wegen seines hohen Alkoholgehalts von bis zu 40 Prozent eignet sich Wodka auch bestens als Desinfektionsmittel. Besonders bei Kleidungsstücken, die trotz Wäsche weiterhin unangenehm riechen oder hartnäckige Flecken haben, einfach einen Schuss Wodka zur Wäsche hinzugeben. Durch den Alkohol werden Bakterien, die für den unangenehmen Geruch verantwortlich sind, abgetötet. Noch mehr Tricks gegen unangenehme Gerüche von Wäsche haben wir hier gesammelt.

Und so geht’s:

  • Gib zum Waschmittel 1/3 Tasse Wodka hinzu und starte das Programm. Sobald die Trommel mit Wasser gefüllt ist, drückst du die Stopp-Taste und lässt die Wodka-Mixtur etwa eine Stunde lang einwirken.
  • Danach lässt du das Waschprogramm bis zum Ende weiterlaufen. Nach dem Trocknen kannst dich über den frischen Geruch der Wäsche freuen.

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Extra-Tipp: Kaffee gegen Ausbleichen

Je häufiger dunkle Kleidungsstücke gewaschen werden, desto schneller verblasst die Farbe. Das liegt daran, dass die Farbpigmente in deiner Kleidung sich beim Waschen mit hohen Temperaturen lösen. Außerdem können zu lange Waschgänge sowie falsche Waschmittel, die Bleichmittel enthalten, das Verblassen beschleunigen. Die Farbe wird allmählich aus dem Textil gespült und die Fasern ausgeblichen. Dieser Kaffee-Trick hilft, die Farbe länger zu erhalten.

Und so geht’s: Gib zwei frisch aufgebrühte Tassen handelsüblichen Kaffees zur schwarzen Wäsche in die Waschmaschine und wähle einen Schonwaschgang mit kaltem Wasser. Das sollte die schwarze Farbe der Kleidung wieder etwas auffrischen.

Wichtig: Vorher checken, dass alle Kleidungsstücke farblich sehr dunkel oder bestenfalls schwarz sind, ansonsten können die Textilien verfärben. Wenn du dir unsicher bist, solltest du die Kaffee-Spülung zunächst mit alter Kleidung ausprobieren.

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