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Rücktritt

Früherer Trump-Vize Pence gibt Kandidatur um US-Präsidentschaft auf

  • Aktualisiert: 29.10.2023
  • 19:58 Uhr
  • Nelly Grassinger
Mike Pence, ehmaliger Vizepräsident der USA, spricht bei einem jährlichen Treffen der Republican Jewish Coalition.
Mike Pence, ehmaliger Vizepräsident der USA, spricht bei einem jährlichen Treffen der Republican Jewish Coalition. © John Locher/AP/dpa

Mike Pence wirft im Rennen um die Nominierung des Präsidentschaftskandidaten der Republikaner das Handtuch.

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Das Wichtigste in Kürze

  • Mike Pence hatte seinen Kampf um die Präsidentschaft vergangenen Juni gestartet.

  • Seine Kampagne kam allerdings nie in Schwung.

  • Der ehemalige Vize von Donald Trump zog sich nun aus dem parteiinternen Rennen zurück.

Der ehemalige US-Vizepräsident Mike Pence will nicht mehr Präsident der Vereinigten Staaten werden. Der Republikaner kündigte am Samstag (28. Oktober) in Las Vegas an, sich aus dem parteiinternen Rennen um die Präsidentschaftskandidatur für die Wahl im kommenden Jahr zurückzuziehen.

Republikaner Mike Pence tritt von Bewerbung als US-Präsident zurück

"Dies ist nicht meine Zeit. Nach vielem Beten und Überlegen habe ich beschlossen, meinen Wahlkampf für das Präsidentenamt mit dem heutigen Tag aufzugeben", sagte der 64-Jährige. Pence war in Umfragen weit abgeschlagen und hatte Medienberichten zufolge Probleme bei der Beschaffung von Geldern für seine Kampagne. 

Wir wussten immer, dass dies ein harter Kampf sein würde, aber ich bereue nichts.

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Mike Pence laut dpa

Das republikanische Bewerberfeld wird angeführt vom früheren US-Präsidenten Donald Trump. Daneben sind unter anderem noch der Gouverneur von Florida, Ron DeSantis, und die ehemalige US-Botschafterin bei den Vereinten Nationen, Nikki Haley, im Rennen.

Der Erzkonservative Pence stand während Trumps umstrittener Präsidentschaft treu an dessen Seite. Seit der Erstürmung des Kapitols am 06. Januar 2021 hatte er sich zunehmend von Trump distanziert. Trump habe am Tag der Erstürmung des Kongresses von ihm verlangt, sich zwischen Trump und der Verfassung zu entscheiden. Pence hatte sich als damaliger Präsident des Senats geweigert, die Zertifizierung des Wahlsiegs von Joe Biden zu stoppen.

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Nicht in Debatten, sondern aus dem Hinterzimmer findet ein großer Teil von Donald Trumps Wahlkampf statt. Um von den Republikanern zum offiziellen Kandidaten gewählt zu werden, bedient sich der Ex-Präsident einiger Mittel, um Parteifunktionäre auf seine Seite zu bringen.

  • 28.10.2023
  • 19:33 Uhr

Kaum Konkurrenz bei den US-Demokraten

Die Präsidentschafts- und Kongresswahlen finden im November 2024 statt. In den Monaten zuvor werden die Kandidaten der jeweiligen Parteien durch umfangreiche Vorwahlen bestimmt.

Bei den Demokraten bewirbt sich US-Präsident Joe Biden um eine Wiederwahl. Er dürfte als Amtsinhaber parteiintern kaum ernstzunehmende Konkurrenz im Wahlkampf bekommen.

  • Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa
  • Nachrichtenagentur Reuters
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