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US-Wahlkampf

"Jederzeit, überall, an jedem Ort!" Trump fordert Biden zum TV-Duell heraus

  • Aktualisiert: 07.03.2024
  • 13:29 Uhr
  • Joachim Vonderthann
Zwei gegenübergestellte Fotos zeigen die voraussichtlichen Präsidentschaftskandidaten Donald Trump (l.) und Joe Biden bei Wahlkampfreden.
Zwei gegenübergestellte Fotos zeigen die voraussichtlichen Präsidentschaftskandidaten Donald Trump (l.) und Joe Biden bei Wahlkampfreden.© AP

Mit seinen republikanischen Herausforderern gab er sich in Fernsehdebatten erst gar nicht ab. Bei Joe Biden schätzt Ex-Präsident Trump die Lage ganz anders ein. 

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Das Wichtigste in Kürze

  • Der Weg für Donald Trump als rpublikanischer Kandidat ins Rennen um das Weiße Haus zu gehen, ist endgültig frei.

  • Jetzt pocht er auf öffentliche Debatten mit seinem demokratischen Herausforderer Joe Biden.

  • Das Biden-Lager reagiert mit Spott auf die Forderung des Ex-US-Präsidenten.

Nach seinen Erfolgen bei den Vorwahlen der Republikaner am Super Tuesday hat der Ex-US-Präsident Donald Trump Amtsinhaber Joe Biden zu Debatten herausgefordert. "Für das Wohl unseres Landes ist es wichtig, dass Joe Biden und ich über Themen debattieren, die für Amerika und das amerikanische Volk so wichtig sind. Deshalb rufe ich zu Debatten auf, jederzeit, überall, an jedem Ort!", schrieb Trump auf der von ihm mitbegründeten Plattform Truth Social am Mittwoch (6. März). Kurz zuvor hatte sich die Republikanerin Nikki Haley aus dem parteiinternen Rennen um die US-Präsidentschaftskandidatur verabschiedet - und so endgültig den Weg frei gemacht für die Neuauflage des Duells Trump gegen Biden.

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Trump ändert seine Meinung über Duell

Der Kommunikationsdirektor von Bidens Wahlkampagne, Michael Tyler, äußerte sich Medienberichten zufolge nicht dazu, ob der amtierende US-Präsident debattieren wird. Er deutete an, dass dies eine Diskussion für einen späteren Zeitpunkt sei.

Biden und Trump hatten 2020 vor der Wahl zwei Fernsehdebatten geführt. Vor der diesjährigen Wahl im November wurden noch keine Rededuelle vereinbart. Trump war kritisiert worden, weil er sich geweigert hatte, an Fernsehdebatten mit seinen republikanischen Konkurrent:innen um die Nominierung der Partei für das Weiße Haus teilzunehmen. Der 77 Jahre alte Trump hat außerdem wiederholt behauptet, der 81-jährige Biden sei zu alt und vergesslich für eine Debatte mit ihm.

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Biden-Lager spottet über Ex-Präsidenten

Nun schrieb Trump auf Truth Social, die Debatten könnten vom "korrupten" Organisationsgremium der Demokratischen Partei geleitet werden. Er freue sich auf eine Antwort.

:newstime

Tyler sagte dagegen: "Ich weiß, dass Donald Trump nach Aufmerksamkeit dürstet und darum kämpft, seine Anziehungskraft über die Maga-Basis hinaus auszuweiten." Aber wenn Trump so verzweifelt Präsident Biden zur besten Sendezeit sehen wolle, müsse er nicht warten, sondern könne sich Bidens für Donnerstag geplante Rede zur Lage der Nation anschauen.

Die offizielle Ansprache vor beiden Kammern des US-Kongresses gibt dem US-Präsidenten traditionell die Gelegenheit, eine Bestandsaufnahme zu zentralen Politikthemen zu machen und seinen weiteren Kurs darzulegen. "Maga" steht für Trumps Wahlkampfmotto: "Make America Great Again" (auf Deutsch: Macht Amerika wieder großartig).

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  • Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa
  • Nachrichtenagentur Reuters
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