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BÄRLAUCH-AROMA ÜBER DAS GANZE JAHR

Bärlauchzeit 2023: Mit diesen Tricks kannst du das beliebte Wildkraut länger haltbar machen!

  • Aktualisiert: 24.05.2023
  • 11:57 Uhr
Auf dieses Aroma freuen wir uns das ganze Jahr: Bärlauch hat bis Anfang Mai Saison - mit unseren Tipps kannst du ihn aber noch ganz lange genießen!
Auf dieses Aroma freuen wir uns das ganze Jahr: Bärlauch hat bis Anfang Mai Saison - mit unseren Tipps kannst du ihn aber noch ganz lange genießen!© encierro - stock.adobe.com

Die Bärlauch-Saison ist so schnell wieder vorbei, aber das leckere Knoblauch-Aroma kannst du jetzt das ganze Jahr über in der Küche verwenden. Wir verraten, wie du Bärlauch haltbar machst!

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Am besten schmeckt Bärlauch frisch

Wenn du ihn direkt nach der Ernte frisch aufschneidest, schmeckt der wilde Knoblauch am besten. Er entfaltet so seine gesunden Inhaltsstoffe auch optimal. Ist das aber nicht möglich, kannst du ihn für ein paar Tage im Kühlschrank aufbewahren. Dazu schlägst du ihn am besten in feuchtes Küchenpapier ein oder gibst ihn zusammen mit ein paar Tropfen Wasser in einen Gefrierbeutel oder eine Frischhaltebox. Die besten Tipps, wie du Bärlauch richtig lagern kannst, verraten wir dir hier. Außerdem: Wie du Bärlauch sicher erkennen, sammeln und putzen kannst.

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Im Clip: 5 spannende Fakten über Bärlauch

Bärlauch trocknen

Dabei gehen zwar Aromen und Inhaltsstoffe verloren, aber es ist natürlich möglich, den Bärlauch zu trocknen. Das funktioniert im Prinzip wie bei allen anderen Kräutern. Dafür solltest du deinen frisch geernteten Bärlauch zunächst kurz mit warmem Wasser abwaschen und mit einem Küchentuch abtupfen.

Sind die Blätter trocken, legst du sie zu einem kleinen Sträußchen zusammen und hängst es kopfüber an eine luftige und trockene Stelle. Fenster oder Türen, die nicht direkt von der Sonne beschienen werden, sind zum Beispiel gut geeignet.

Zu warm und zu feucht sollte der Raum nicht sein, denn du musst gut aufpassen, dass sich kein Schimmel bildet. Schau also regelmäßig nach deinem Bärlauch-Sträußchen und schüttel es ein bisschen durch, damit sich keine Feuchtigkeit darin hält. Sei dabei aber vorsichtig, denn die Blätter werden durchs Trocknen empfindlich.

Wenn der Bärlauch trocken ist, dann lässt er sich ganz leicht zerbröseln. Daran erkennst du, dass er fertig ist: Normalerweise dauert das Trocknen etwa 2 Wochen. Er kann jetzt einfach von Hand zerkleinert werden, mit einem Mörser oder einem Mixer. Dann gibst du den getrockneten Bärlauch in ein kleines Schraubglas. So kannst du ihn etwa für ein Jahr verwenden. Wenn er nicht vorher eh schon aufgebraucht ist…

Wir haben tolle Rezepte mit Kräutern: Probier doch mal die Kräuter-Scones, Kräuter-Speck-Waffeln, Iranische Kräuterpuffer nach einem Rezept von Yotam Ottolenghi oder das saftige Zupfbrot mit Käse und Kräutern.

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Schneller geht’s im Backofen

Wenn dir das zu lange dauert, kannst du deinen frischen Bärlauch aber auch im Backofen oder im Dörrautomat trocknen lassen. Auch hier nimmst du am besten frisch geernteten Bärlauch, wäschst ihn kurz ab und tupfst ihn trocken.

Dann breitest du ihn auf einem Backblech aus. Ganz wichtig: Die Temperatur sollte 40 ° C nicht übersteigen. Den Backofen stellst du auf Umluft und lässt die Tür einen Spalt offen, damit die Feuchtigkeit entweichen kann.

Dazu kannst du einfach einen Kochlöffel in die Tür klemmen. Bis der Bärlauch ganz trocken ist, dauert es etwa drei bis vier Stunden. Am besten wendest du ihn in der Zeit regelmäßig. Ist er trocken, musst du ihn vor dem Zerkleinern auf alle Fälle erstmal komplett abkühlen lassen.

Für ein raffiniertes Aroma eignet sich Bärlauchsalz hervorragend, es macht den Bärlauch obendrein länger haltbar.
Für ein raffiniertes Aroma eignet sich Bärlauchsalz hervorragend, es macht den Bärlauch obendrein länger haltbar.© Elena Schweitzer - stock.adobe.com

Selbstgemachtes Bärlauchsalz

Für 365 Tage Bärlauch-Aroma oder auch als kleines selbstgemachtes Geschenk kannst du Bärlauch-Salz selbst machen.

  • 100g frische Bärlauchblätter
  • 250g grobes Salz
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Zubereitung

Schritt 1/4

Zunächst wäschst du auch hier deine Bärlauchblätter erst mal ab und tupfst sie gut trocken. Danach hackst du sie mit einem scharfen Messer erst mal möglichst klein.

Schritt 2/4

Dann werden sie mit dem Salz gemischt. Das klappt am besten in einem kleinen Mixer oder mit einem Mörser. Wenn daraus eine homogene Masse entstanden ist, gibst du das Ganze auf ein Backblech und lässt es trocknen.

Schritt 3/4

Dazu kannst du das Blech zum Beispiel auf eine Heizung stellen oder wieder in den Backofen, bei maximal 40 °C Umluft. Und auch hier die Tür mit dem Kochlöffel offenhalten und das Salz regelmäßig umrühren.

Schritt 4/4

Ist alles trocken, kommt dein selbstgemachtes Kräutersalz in ein luftdichtes Gefäß.

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