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So richtest du eine Futterstelle für die kleinen Nager ein

Tipps im Winter: So kannst du eine Futterstation für Eichhörnchen einrichten

  • Aktualisiert: 18.01.2024
  • 17:45 Uhr
  • Vera Motschmann
Unter der Klappe warten die Nüsse, das lernt jedes Eichhörnchen schnell! So richtest du eine Futterstelle für die kleinen Nager ein.
Unter der Klappe warten die Nüsse, das lernt jedes Eichhörnchen schnell! So richtest du eine Futterstelle für die kleinen Nager ein.© creativenature.nl - stock.adobe.com

Zum Winter gehört auch, Tieren einen passenden Unterschlupf einzurichten und sie mit artgerechtem Futter zu unterstützen. Wir verraten, wie du Eichhörnchen beim Überwintern helfen kannst.

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Artgerechte Fütterung

Eichhörnchen verbringen den Winter am liebsten im Garten. Rechtzeitig im Herbst beginnen sie, ihren Wintervorrat anzulegen. Wenn die kalte Jahreszeit allerdings besonders lange andauert, kann natürliches Futter schnell zu Mangelware werden und für die Nager eine echte Herausforderungen darstellen. Um sie bei der Nahrungssuche zu unterstützen, kannst du Eichhörnchen ein Futterhaus einrichten. Wichtig ist dabei, das die Lebensmittel artgerecht sind und der Standort für die Futterstelle passend ausgewählt wird.

Was fressen Eichhörnchen am liebsten?

Eichhörnchen fressen am liebsten energiereiche Früchte und Samen. Es ist besonders wichtig, dass die Nahrungsmittel unbehandelt sind. Zudem solltest du sie trocken lagern:

  • Haselnüsse
  • Walnüsse
  • Tannenzapfen
  • Sonnenblumenkerne
  • Zwieback
  • wasserreiches Obst wie Weintrauben und Stücke von Apfel und Karotten

Wichtig: Nicht geeignete Futtermittel sind hingegen Erdnüsse und Mandeln, da beide nicht zu den natürlichen Nahrungsmitteln der kleinen Nager gehören.

Tipp: Zusätzlich zum Futter mehrere Trinkschalen bereitstellen. Eine einzige kann unter Umständen nicht reichen, wenn sich mehrere Eichhörnchen in deinem Garten tummeln. Ansonsten kann es zu bissigen Konflikten an der Wasserstelle kommen.

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Das Futterhaus für die Eichhörnchen richtig platzieren

Je höher das Futterhaus platziert ist, desto besser. Denn eine bodennahe Futterstation ist für die Nager viel zu gefährlich, dass sie von natürlichen Feinden angegriffen werden. Eichhörnchen haben ein angeborenes Fluchtverhalten und können sich bei Gefahr schnell in die Höhe retten.

Futterhaus für Eichhörnchen: Das solltest du beachten

  • Hausdach: Ein Futterhaus für Eichhörnchen sollte überdacht sein, damit das Futter nicht nass und schimmelig werden kann. Außerdem bietet das Dach den Gartentieren zusätzlichen Schutz vor natürlichen Feinden aus der Luft.
  • Standort: Das Futterhaus sollte in einer angemessenen Höhe idealerweise an einem Baumstamm angebracht werden. So sind die kleinen Nager vor natürlichen Feinden auf dem Boden geschützt.
  • Sauberkeit: Das Futterhaus sollte regelmäßig von Schmutz und Kot gereinigt werden, um einen möglichen Schimmelbefall und damit einhergehende Krankheiten zu vermeiden. Tipp: Am besten den Hausboden mit Zeitungspapier auslegen, damit die Reinigung ruck, zuck von Hand geht.
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Diese Eichhörnchen-Futterhäuser gibt es

Ob selber gebastelt oder aus dem Baummarkt: Die Futterstation für Eichhörnchen kann klassisch aus Holz oder aus robustem Metall sein:

  • Futterkasten aus Holz: Futterhäuser aus Holz sind Klassiker und passen optisch perfekt in den Garten. Idealerweise ist das Futterhaus aus wetterfestem Kiefernholz gebaut, es sollte etwa 25 x 25 x 15 cm groß sein. Wichtig ist, dass es ein Dach hat, das die Nahrung der Nager vor Nässe und Schimmel schützt.
  • Futterautomat aus Metall: Diese Art von Futterstation ist im Baumarkt erhältlich und besonders leicht zu pflegen. Zur Futterentnahme können die Eichhörnchen den leichten Deckel selbstständig anheben. Somit ist das Futter auch gut vor Nässe und anderen Tieren geschützt.
  • Vogelhaus als Futterspender: Falls du ein großes Vogelhaus möchtest, können es sich Vögel und Eichhörnchen teilen. Es sollte einfach zu reinigen und leicht zu befüllen sein.

Gut zu wissen: Halten Eichhörnchen Winterschlaf?

Eichhörnchen halten keinen Winterschlaf, wie etwa Igel. Sie fressen sich auch keinen Winterspeck an. Allerdings fahren die agilen Tierchen ihre Aktivitäten an kalten Tagen auf nur 1-2 Stunden herunter. Wenn Eichhörnchen nicht gerade an Nüssen und Samen nagen, stillen sie ihren Hunger auch gerne mit jungen Fichtentrieben und samenhaltigen Koniferen-Zapfen.

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