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Steigende Abgaben für die Müllabfuhr

Steigende Kosten: Das hat die neue CO2-Abgabe mit unseren Müllgebühren zu tun

  • Aktualisiert: 05.01.2024
  • 18:01 Uhr
  • Sylvia Loth
Die Kommunen haben seit Januar 2024 die Müllgebühren angehoben.
Die Kommunen haben seit Januar 2024 die Müllgebühren angehoben.© IMAGO/Westend61

Seit dem 1. Januar 2024 haben sich die Müllgebühren erhöht. Bei der Müllverbrennung ist nämlich durch eine Gesetzesänderung Teil des Emissionshandels und eine CO2-Abgabe fällig. Die exakte Höhe der Gebühr wird dabei von den jeweiligen Kommunen festgesetzt. Um welchen Betrag die Gebühren steigen und wie wir die Erhöhungen umgehen können. 

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Das Wichtigste in Kürze

  • Seit dem 1. Januar 2024 ist für Müllverbrennungsanlagen eine CO2- Abgabe fällig.

  • Müllgebühren steigen im Mittel um bis zu neun Prozent.

Darum sind die Müllgebühren seit dem 1. Januar 2024 gestiegen

Pünktlich zum Jahresbeginn müssen die Verbraucher:innen in Deutschland höhere Müllgebühren zahlen. Das hängt damit zusammen, dass für Müllverbrennungsanlagen eine CO2-Abgabe gezahlt werden muss, die an den EU-Emissionshandel gekoppelt ist. Der Grund: eine Änderung des Brennstoffemissionshandelsgesetzes (BEHG). Es sei davon auszugehen, dass sich die Gebührenerhöhung stärker als in den Vorjahren entwickele, erklärt eine Sprecherin des Umweltministeriums Baden-Württembergs. Steigende Energie- und Materialkosten sowie höhere Personalkosten führen ebenfalls zur Erhöhung der Müllgebühren. Der Nebenkostendienstleister Mineka (Mietnebenkosten korrekt) hat eine Berechnung der Mehrkosten durchgeführt. So liegen die Jahreskosten für eine 240-Liter-Restmülltonne im Moment im Durchschnitt bei 749,77 Euro, bei einer Leerung im Zwei-Wochen-Rhythmus.  Der Dienstleister Mineko geht von einer Erhöhung von 67,48 Euro aus, sodass ein Haushalt ab 2024 demnach 817,25 Euro im Jahr an Abfallgebühren zahlen müsste.

Die Müllgebühren sind nicht die einzigen Nebenkosten, die steigen. Ab diesem Jahr erhöhen sich auch die Energiepreise. Damit du deine Heizkosten so gering wie möglichst hältst, haben wir Tipps, wann und wie du am besten heizt. Außerdem erfährst du hier, wieso du die Heizung niemals voll aufdrehen und niemals ganz abdrehen solltest und mit welchem einfachen Trick du die Heizkosten senken kannst. Und: Verwirrung um neue Pfandpflicht - das müsst ihr bei der Flaschenrückgabe beachten

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Im Clip: Mit dieser Gebühr sollen Krankenhäuser entlastet werden

Müllgebühren steigen im Schnitt um bis zu neun Prozent 

Die "Wirtschaftswoche" kommt anhand einer Umfrage zu dem Ergebnis, dass die Müllgebühren um bis zu neun Prozent steigen. Da nicht alle Entsorgungsbetriebe eine Angabe gemacht haben, können die Kosten mancherorts eventuell noch höher liegen, denn die neun Prozent beziehen sich auf die Rückmeldungen, die der Redaktion der "Wirtschaftswoche" vorliegen. Timo Poppe vom Abfallunternehmen EEW, das zirka die Hälfte aller deutschen Verbrennungsanlagen betreibt, betont: "Wir müssen die zusätzlichen Belastungen eins zu eins durchreichen an unsere Kund:innen." 

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Tipp: Bedingten Einfluss auf die Entsorgungskosten haben die Eigentümer:innen von selbst genutzten Immobilien. Sie können Müll vermeiden und beim zuständigen Müllentsorgungsunternehmen kleinere Behälter beantragen oder auf eine 14-tägige Abholfrequenz heruntergehen - und damit Gebühren sparen.

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Die Steigerung der Müllgebühren ist nicht die einzige Änderung in diesem Jahr. Seit Januar 2024 ist das E-Rezept Pflicht - Wir verraten dir, wie du dein Rezept einlöst. Außerdem haben sich die Pfandregeln seit 2024 geändert - Wir verraten dir, für welche Produkte auch Pfand fällig wird. Und: Sanktionen für Biomüll-Sünder – das bedeutet das neue Gesetz. Hier haben wir zudem alle Informationen zum Thema Krankschreibung und was sich 2024 verändert hat

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