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Risikofaktoren umgehen

Weihnachtstage mit Kindern feiern: 7 Risiko-Faktoren, auf die du achten solltest!

  • Aktualisiert: 26.12.2023
  • 14:00 Uhr
  • Christina Berlinghof
Überall funkelt es verlockend – damit Kinder sich an Weihnachten nicht verletzen, gibt es einiges zu beachten. Mit unseren Tipps genießen alle sorgenfrei das Fest.
Überall funkelt es verlockend – damit Kinder sich an Weihnachten nicht verletzen, gibt es einiges zu beachten. Mit unseren Tipps genießen alle sorgenfrei das Fest.© Getty Images

Verbrannt, verschluckt, geschnitten: Wir warnen vor den sieben größten Risiko-Faktoren für Kinder an Weihnachten. So vermeidest du am besten, dass sich Kinder an den Feiertagen verletzen.

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Sieben Gefahrenquellen für Kinder an Weihnachten

An Weihnachten kommt die ganze Familie zusammen, um das Fest der Liebe zu feiern. Leider lauern gerade jetzt einige Gefahren. Besonders in der stressigen Vorweihnachtszeit kommt es vermehrt zu Unfällen mit Kindern. Und die passieren ja bekanntlich oft zu Hause. Unsere Tipps helfen dabei, dass deine Familie und du das Weihnachtsfest sicher und glücklich feiern können.

Übrigens: Falls du noch auf der Suche nach einem köstlichen Weihnachtsdessert für die ganze Familie bist, gibt es hier unwiderstehliche Rezepte. Außerdem haben wir ein klassisches Rezept für saftigen Christstollen und knusprige Last-Minute Plätzchen für die Vorweihnachtszeit.

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Gefahrenquelle 1: Kerzen

Advent, Advent - es brennt! Adventskranz und Kerzenlicht gehören zu Weihnachten wie Tannenbaum und Lebkuchen. Auch Kinder fühlen sich vom funkelnden Kerzenlicht angezogen, deshalb sollten sie niemals unbeaufsichtigt mit brennenden Kerzen allein gelassen werden.

Die Gefahr ist zu groß, dass sie sich verbrennen oder beim Kokeln ein Feuer entfachen. Auch größere Kinder sollten nur unter Anleitung und Aufsicht der Eltern lernen, mit Streichhölzern oder Feuerzeug umzugehen. Bewahre diese daher unbedingt außer Reichweite von Kindern auf.

Im Notfall sollten leichte Verbrennungen unter lauwarmem Wasser gekühlt werden. Lasst die Wunde anschließend an der Luft heilen, Salben und Pflaster verlangsamen den Heilungsprozess. Eine sichere Alternative zu loderndem Kerzenlicht sind LED-Kerzen und Lichterketten. Sie sorgen ebenfalls für eine gemütliche Atmosphäre - ohne Brandgefahr.

Advent, Advent, die LED-Kerze brennt…
Advent, Advent, die LED-Kerze brennt…© imago images/agefotostock
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Gefahrenquelle 2: Weihnachtsbaum

Oh, Tannenbaum, auweia - der Tannenbaum! Ein festlich geschmückter Weihnachtsbaum ist für viele ein wichtiger Teil der Weihnachtstradition. Gerade wenn zu den Feiertagen auch Kinder im Haus sind, sollte der Baum besonders stabil befestigt sein. Beim Spielen und Krabbeln ziehen sich Kleinkinder an allem hoch, was sie greifen können - auch am Weihnachtsbaum. Damit der auf keinen Fall umfallen kann, stellst du ihn in einen schweren Ständer und fixierst den Baum zusätzlich an der Wand.

Auch solltest du lieber auf echte Kerzen am schönen Tannengrün verzichten und zu Lichterketten greifen. 

Du möchtest Weihnachtsbaumschmuck selber basteln? Wir haben kreative DIY-Ideen für deinen Tannenbaum

Im Clip: Alles zu Miet-Weihnachtsbäumen

"Gute News": Einen Weihnachtsbaum mieten?!

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Gefahrenquelle 3: Weihnachtsessen

Vorsicht, heiß! In der Küche ist an den Weihnachtsfeiertagen einiges los. Zwischen Keksen, Rotkohl und anderen Leckereien kann es da schon mal hektisch werden. Damit kleine Kinderhände sich nicht am heißen Backblech vom Plätzchenbacken oder an dampfenden Töpfen auf dem Herd verbrennen, solltest du besonders achtsam sein.

Stelle die Glühgin-Becher und andere heiße Flüssigkeiten nicht zu nah an die Tischkante. Beim Decken der Tafel für das gemeinsame Weihnachtsessen solltest du außerdem bedenken, dass eine lange Tischdecke aus der Perspektive eines Kleinkindes geradezu dazu einlädt, sich daran hochzuziehen. Mit einem schmalen Tischläufer beugst du vor.

Auch Allergien können eine unschöne Überraschung beim Weihnachts-Naschen bereithalten. Solltest du den Verdacht haben, dass dein kleiner Schatz an einer Allergie leidet, probier doch sicherheitshalber mal dieses Plätzchen-Rezept ohne Nüsse aus.

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Gefahrenquelle 4:  Weihnachtsdekoration

Achtung, giftig! Erst mit der Weihnachtsdeko kommt so richtig Stimmung auf. Doch manche Dekoration, die zu Weihnachten sehr beliebt ist, birgt für Kinder eine Vergiftungsgefahr. Adventspflanzen wie der Weihnachtsstern oder die Christrose sollten deshalb nur außer Reichweite von Kindern aufgestellt werden.

Auch weihnachtliches Duftöl besser nicht offen herumstehen lassen. Wenn du den Verdacht hast, dass ein Kind etwas verschluckt hat, was möglicherweise giftig ist, kannst du die Rufnummer der sogenannten Giftnotrufzentralen wählen, die auch an den Feiertagen erreichbar sind.

Zu filigran für Kinderhände: Zerbrechliche Christbaumkugeln dürfen in diesem Jahr Pause machen oder die obersten Zweige des Weihnachtsbaumes schmücken.
Zu filigran für Kinderhände: Zerbrechliche Christbaumkugeln dürfen in diesem Jahr Pause machen oder die obersten Zweige des Weihnachtsbaumes schmücken.© imago images/Cavan Images

Gefahrenquelle 5: Weihnachtskugeln

Nur gucken, nicht anfassen! Leichter gesagt als getan bei all den glitzernden Weihnachtskugeln am Tannenbaum. Der hübsche Tannenbaumschmuck aus Glas ist für kleine Kinder leider sehr gefährlich, da die Kugeln leicht zerbrechen und so schnell zu üblen Schnittwunden führen können. Sollte trotz aller Vorsichtsmaßnahmen doch mal eine Kugel zu Bruch gehen, reicht bei kleinen Verletzungen in den meisten Fällen ein Pflaster. Größere Schnittwunden müssen mit einem Druckverband verarztet werden. Damit es gar nicht erst so weit kommt, sind Tannenbaumschmuck aus Holz oder selbst gebastelte Weihnachtsbaumdekoration eine tolle Alternative zu den zerbrechlichen Christbaumkugeln.

Gefahrenquelle 6: Verpackungen und Geschenkband

Langsam auspacken! Für Kinder gehört die Bescherung zum schönsten Teil des Weihnachtsfests. Kein Wunder, dass da manchmal die Geduld fehlt, die Präsente langsam aus dem Geschenkpapier zu pellen. Am liebsten reißen die Kleinen die Päckchen direkt auf, um zu sehen, was sich unter dem bunten Papier verbirgt. Problematisch wird das nur, wenn Weihnachtsgeschenke mit scharfkantigem Geschenkband eingewickelt sind. Daran können sich Kinder leicht schneiden. Auch nach dem Auspacken der Geschenke sollten Eltern und Verwandte darauf achten, Geschenkverpackungen wie Plastiktüten schnell wegzuräumen. Kinder und auch Haustiere können daran ersticken.

Gefahrenquelle 7:  Weihnachtsgeschenke

Bitte nicht verschlucken! Achte bei Weihnachtsgeschenken für Kinder unbedingt darauf, dass sie altersgerecht sind. Kleinkinder nehmen das neue Spielzeug gerne mal in den Mund und können dabei Kleinteile verschlucken. Wer beim Kauf auf das TÜV/GS-Prüfsiegel achtet, kann sicher sein, dass die Spielsachen für Kinder unbedenklich und frei von Schadstoffen sind.

Gerade zu Weihnachten gibt es manchmal auch größere Geschenke. Steht ein neues Fahrrad unter dem Baum, sollte auch der passende Helm dabei sein, damit das neue Gefährt direkt ausprobiert werden kann. Hier sollte immer ein Erwachsener dabei sein, um bei einem möglichen Sturz mit dem neuen Fahrrad sofort helfen zu können.

Mit ein paar Vorsichtsmaßnahmen feierst du das Weihnachtsfest mit Kindern sicher und entspannt. Ob beim gemeinsamen Weihnachtslieder singen, Geschichten vorlesen, Weihnachtsfilme schauen, Schneemänner bauen, Plätzchen backen oder Weihnachtsschmuck basteln - es gibt nichts Schöneres als leuchtende Kinderaugen an Weihnachten.

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