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Das flüssige Superfood

Leinöl als optimaler Abnehm-Support: Diese wichtigen Inhaltsstoffe bietet dir das Öl

  • Aktualisiert: 17.04.2024
  • 00:30 Uhr
Leinöl ist aufgrund des hohen Anteils an Omega-3 und Omega-6 Fettsäuren sehr gesund und liefert wertvolle Alpha-Linolensäure.
Leinöl ist aufgrund des hohen Anteils an Omega-3 und Omega-6 Fettsäuren sehr gesund und liefert wertvolle Alpha-Linolensäure.© imago images/Shotshop

Während sich Oliven- oder Sonnenblumenöl in fast jeder Küche finden, ist das Leinöl eher unbekannt. Warum das Öl mit dem mild-nussigen Geschmack so gesund für dich ist und wieso es auch du in deiner Küche haben solltest, erfährst du hier.

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Was ist Leinöl?

Leinöl ist ein Pflanzenöl, das aus reifen Leinsamen gewonnen wird. Der Gemeine Lein, besser bekannt als Flachs, wird schon seit mehr als 7000 Jahren angebaut. Neben den Samen sind besonders die Pflanzenfasern interessant. Aus ihnen lässt sich Stoff herstellen: Leinen. Leinöl wiederum wurde auch als Holzschutzmittel- zur Herstellung von Ölfarben, Linoleum und vieles mehr genutzt.

In einigen Regionen Deutschlands hat Leinöl aber auch in der Küche eine lange Tradition, etwa im Erzgebirge. In Dörnthal zum Beispiel steht die älteste noch produzierende Öl-Mühle Deutschlands. Lausitzer Leinöl ist eine geschützte Bezeichnung. Bevor ihm andere Öle den Rang abliefen, war Flachs die wichtigste Ölpflanze.

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Im Video: Diese Öle sind besonders gesund

Inhaltsstoffe: Darum ist Leinöl ein echtes Superfood

Leinöl liefert vor allem gesunde Fette. Die braucht unser Körper als Bausteine für Zellen und Nervengewebe. Mit Fett kann er zum Beispiel bestimmte Hormone produzieren und die Vitamine A, D, E und K verarbeiten. Außerdem dient Fett als Schutzpolster für Organe, liefert Energie und schützt vor Kälte.

Als gesunde Fette bezeichnet man mehrfach ungesättigte Fettsäuren. Linolsäure (eine Omega-6-Fettsäure) und Alpha-Linolensäure (eine Omega-3-Fettsäure) zum Beispiel sind lebenswichtig. Beide kann der Körper nicht selbst herstellen. Wir müssen sie also mit der Nahrung aufnehmen – und da kommt Leinöl ins Spiel. In ihm steckt im Vergleich zu anderen Ölen besonders viel Alpha-Linolensäure. Ein Esslöffel liefert Fachleuten zufolge schon zwei bis vier Gramm. 1,5 Gramm Alpha-Linolensäure sollen wir pro Tag aufzunehmen.

Darüber hinaus kommt es bei den ungesättigten Fettsäuren auf die richtige Zusammensetzung an. Damit Omega-3-Fettsäuren überhaupt vom Körper aufgenommen werden können, dürfen nicht gleichzeitig zu viele Omega-6-Fettsäuren im Essen stecken: Das behindert die Verarbeitung. Idealerweise liegt das Verhältnis von Omega-3-Fettsäuren zu Omega-6-Fettsäuren zwischen 1:1 und 1:4. Leinöl hat ein Fettsäuren-Verhältnis von 3:1, ist also perfekt.

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Im Video: So erkennst du einen Omega-3-Fettsäuren-Mangel

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Omega-3-Fettsäuren werden außerdem mit vielen positiven Effekten für die Gesundheit in Verbindung gebracht. So tragen sie dazu bei, den Cholesterinspiegel in Balance zu halten, stabilisieren den Blutdruck und unterstützen das Gehirn, die Augen und das Herz bei ihrer Arbeit. Laut Deutscher Gesellschaft für Ernährung haben sie auch einen Einfluss auf das Immunsystem und Entzündungsreaktionen.

Leinöl punktet zudem den Vitaminen E und K. Vitamin E benötigt unser Körper zum Schutz vor freien Radikalen und fürs Immunsystem, Vitamin K unter anderem für die Bluterinnung.

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Leinöl: So wichtig es bei einer pflanzlichen Ernährung

Wichtig ist Leinöl auch für alle, die sich vegetarisch oder vegan ernähren. Denn bei ihnen fällt Fisch als hochwertige Fett-Quelle weg – sie brauchen also andere Lieferanten für ihre Omega-3-Fettsäuren.

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Leinöl in der Diät: So kann dir das Superfood beim Abnehmen helfen

Leinöl kann in einer Diät unterstützend wirken, da es durch die gesunden, ungesättigten Fettsäuren den Stoffwechsel und die Fettverbrennung anregt. Mehr als drei Esslöffel täglich solltest du allerdings nicht zu dir nehmen. Mit seinen in etwa 100 Kalorien pro Esslöffel ist Leinöl nicht gerade kalorienarm.

Wenn du Leinöl verwendest, dann beachte, dass es nicht erhitzt werden sollte. Füge es daher erst nach dem Kochen zu deinen Gerichten hinzu. Leinöl, oft als "flüssiges Gold" bezeichnet, eignet sich daher besonders für Salate und kalte Speisen.

Es gibt zahlreiche unkomplizierte Rezepte zum Ausprobieren. Wie wäre es beispielsweise mit Pellkartoffeln und Quark, verfeinert mit einem Esslöffel Leinöl? Oder mit einem leckeren, gesunden Frühstücks-Smoothie voller Vitamine? Auch die Kombination von Quark mit Müsli und Leinöl ist beliebt. Dank seiner glänzenden Farbe eignet es sich auch optisch gut in Dressings für Salate oder in Pestos und verleiht Gerichten durch seinen nussigen Geschmack eine besondere Note. 

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