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aus dem eigenen garten

Bärlauch selber pflanzen - so geht's!

  • Aktualisiert: 10.05.2023
  • 09:29 Uhr
Du willst Bärlauch selber ernten? Beste Lösung: im eigenen Garten anbauen! Wir verraten, wie's klappt.
Du willst Bärlauch selber ernten? Beste Lösung: im eigenen Garten anbauen! Wir verraten, wie's klappt.© graphartline - stock.adobe.com

Frisch gepflückt schmeckt's am besten. Mit diesen Tipps kannst du Bärlauch ganz einfach selbst im Garten ziehen. So besteht keine Verwechslungsgefahr mit anderen giftigen Pflanzen, und du musst nicht erst in den Wald gehen, um leckere Frühlingsgerichte wie das Bärlauch-Pesto zubereiten zu können.

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Im Clip: 5 spannende Fakten über Bärlauch

Achtung, Verwechslungsgefahr! 5 Fakten über Bärlauch

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Der richtige Platz

Wenn du durch den Wald spazierst, siehst du eigentlich schon, wo sich der Bärlauch besonders wohl fühlt. Leicht schattige und feuchte Plätze mag er am liebsten. Wenn du einen Laubbaum im Garten hast, dann kannst du den Bärlauch zum Beispiel darunter pflanzen, unter einer Hecke fühlt er sich aber auch wohl. Praktischerweise genau dort, wo andere Pflanzen, die viel Sonne brauchen, Probleme haben. Am besten eignet sich Humuserde, die kannst du gut an ihrer dunkleren Farbe erkennen.

Wichtig: Bärlauch kann man leicht mit Maiglöckchen, Herbstzeitlosen, dem Gefleckten Aronstab und dem Echten Salomonsiegel verwechseln. Hier solltest du also aufpassen, dass keine dieser Pflanzen in der Nähe wächst. Den Unterschied zu Bärlauch kannst du an ein paar Merkmalen ausmachen. Wenn er kann, wird der Bärlauch sich auch ausbreiten, das solltest du also beim Pflanzen einkalkulieren.

Das kannst du dann mit deinem eigenen Bärlauch zubereiten:
Bärlauch Rezepte -Teaser
Rezept

Die Bärlauch-Zeit ist da!

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Tipps zum Anpflanzen

Im Frühling, wenn kein Frost mehr zu erwarten ist, kannst du die kleinen Bärlauch-Pflanzen einsetzen. Zu der Zeit gibt es sie als Topfpflanze im Gartenfachhandel. Du kannst Bärlauch aber auch als Zwiebel kaufen, die kannst du das ganze Jahr über einpflanzen. Hier musst du nur drauf achten, dass sie nach dem Kauf und vor dem Einpflanzen nicht austrocknen. Die Zwiebeln setzt du dann etwa 3 cm unter die Erde und gießt sie kräftig. Dann darf der Bereich allerdings für mehrere Wochen nicht austrocknen, das solltest du beachten.

Man kann die Pflanze auch selbst aus Saatgut ziehen, das ist aber ein bisschen langwierig und etwas schwieriger.

Da Bärlauch gern mit anderen Pflanzen verwechselt wird, lohnt es sich, ihn selbst anzupflanzen. So erkennst du ihn sicher wieder.
Da Bärlauch gern mit anderen Pflanzen verwechselt wird, lohnt es sich, ihn selbst anzupflanzen. So erkennst du ihn sicher wieder.© Brebca - stock.adobe.com

Die richtige Pflege

Wenn sich deine Bärlauch-Pflanzen erstmal an den neuen Standort gewöhnt haben, dann brauchst du sie eigentlich nicht mehr groß zu pflegen. Während der Frühlingsmonate und im späten Sommer solltest du einfach drauf achten, dass der Boden nicht zu trocken wird. Allerdings ist es empfehlenswert, im ersten Jahr nichts oder nicht so viel zu ernten. Es lohnt sich, ein bisschen Geduld zu haben.

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Die Wirkung hat Bärlauch

Wilder Knoblauch ist ein echter Fitmacher. Er soll antibakteriell und keimtötend wirken - also wie natürliche Antibiotika. Gegen hohen Blutdruck soll er helfen, entzündungshemmend und entgiftend wirken. Dazu enthält er Vitamin C, Mineralstoffe und Spurenelemente. Sein leckeres Aroma kommt von gesunden ätherischen Ölen.

Die besten Bärlauch-Rezepte findest du bei uns! Probier doch mal die blitzschnelle Bärlauch-Fetacreme, Bärlauch-Dip für den Frühling, Bärlauch-Semmelknödel oder den veganen Kartoffelauflauf!

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Das musst du bei der Ernte beachten

Die beste Erntezeit für Bärlauch ist von März bis Anfang Mai (was in dieser Zeit außerdem noch im Garten wächst, erfährst du im Saisonkalender für Obst und Gemüse). Wenn sich die Blätter vollständig ausgebildet haben, kann es losgehen. Wenn der Bärlauch dann im Mai anfängt zu blühen, kannst du ihn natürlich auch noch ernten, er schmeckt dann aber nicht mehr ganz so intensiv. Beim Ernten solltest du ihn einfach mit einer scharfen Schere abschneiden, damit die Zwiebeln in der Erde bleiben. Achte drauf, dass du je Pflanze nur ein, zwei Blätter erntest. Schneidest du ihm alle Blätter ab, hat er keine Kraft mehr, weiterzuwachsen.

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