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Küchen Einmaleins

Backofen-Symbole: Was bedeuten eigentlich die Funktionen Ober-, Unterhitze und Umluft?

  • Aktualisiert: 20.03.2024
  • 12:15 Uhr
  • Vera Motschmann
Welches Symbol auf dem Backofen steht für welche Gar-Methode?
Welches Symbol auf dem Backofen steht für welche Gar-Methode?© Daniel Jędzura - stock.adobe.com

Zugegeben, alle Programme unseres Backofens nutzen wir so gut wie nie. Wer weiß schon, was sich hinter den Symbolen und den einzelnen Einstellungen verbirgt? Dabei entscheidet die Wahl der Funktion auch darüber, wie ein Gericht gelingt. 

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Alles eine Frage der Einstellung

Ob zum Aufbacken knuspriger Brötchen, für die Zubereitung saftiger Aufläufe oder zum Auftauen gefrorener Gerichte - die meisten von uns benutzen ihren Backofen mehrmals die Woche und machen meist genau das gleiche: ihn zum Vorheizen auf Ober- und Unterhitze einstellen, die gewünschte Gradzahl auswählen und dann das Essen hineinstellen.

Doch neben den klassischen Einstellungen wie Ober- und Unterhitze verfügen moderne Backöfen über zahlreiche Betriebsarten. Den Überblick dabei zu behalten, ist gar nicht so einfach. Ob ein Gericht im Ofen gelingt, hängt vor allem von der Temperatur ab, aber auch die Einstellung ist entscheidend. Aber worin genau besteht der Unterschied zwischen Ober- und/oder Unterhitze und Umluft? Und wann kommt welches Programm zum Einsatz? Spannende Fragen rund ums Thema Essen klären wir übrigens auch in unserer Rubrik Kochwissen!

Fun Fact: Wusstest du, wofür die Schublade unter dem Backofen da ist?

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Ober- oder Unterhitze und Umluft

Das Symbol für Ober-/Unterhitze besteht aus jeweils einem Strich oben und einem unten. Die Striche verdeutlichen, dass die Hitze aus beiden Richtungen kommt: Sowohl bei Ober- als auch bei Unterhitze sorgen Heizelemente für die Wärme im Ofen. Meist handelt es sich um sogenannte Heizspiralen an der Decke und am Boden des Backofens. Diese Einstellung ist ideal, wenn du eine Speise auf der mittleren Schiene im Ofen zubereiten möchtest, die von oben und unten gleichmäßig Wärme braucht.

Ein Ventilator ist das Symbol bei der Umluft-Einstellung. Bei diesem Programm sorgt ein Ventilator dafür, dass die warme Luft von den Ober- und Unter-Heizelementen gleichmäßig im Garraum verteilt wird. Der Vorteil: Du kannst zum Beispiel mehrere Pizzen gleichzeitig auf unterschiedlichen Backblechen im Ofen zubereiten.

Auf einen Blick:

  • Bei Unterhitze wird vor allem der untere Teil des Ofens warm. Die Wärme geht dabei von den Heizelementen im Boden des Ofens aus.
  • Bei Oberhitze wird der Ofen von Heizelementen erhitzt, die sich oben in der Decke befinden. Dadurch erwärmt sich vor allem der obere Teil des Ofens.
  • Bei Ober-/Unterhitze sollte das Gericht auf der mittleren Schiene des Ofens platziert werden.
  • Bei Umluft dreht sich ein Ventilator an der Rückwand des Ofens. Damit wird die heiße Luft, die von den Heizstäben oben und unten im Ofen ausgeht, im Garraum aufwirbelt. Alternativ gibt es auch Öfen, bei denen hinter dem Ventilator ein ringförmiges Heizelement eingebaut ist. In diesem Fall spricht man auch von Heißluft statt Umluft.

Auch interessant: Wir beantworten die Frage, ob man nach dem Backen die Ofentür auf oder zu machen sollte. Außerdem findest du hier nützliche Tipps, wie du nach dem Kochen ohne Dunstabzug richtig lüftest

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Ober- und Unterhitze: Welche Speisen eignen sich dafür?

  • Ober-/Unterhitze eignet sich bestens zum klassischen Backen und Braten mit nur einem Backblech. Die Einstellung ist nicht geeignet, wenn mehrere Bleche im Ofen sind. 
  • Ober- und Unterhitze lassen sich auch einzeln einsetzen: Unterhitze eignet sich vor allem zum Garen oder bei Flammkuchen und Pizza für einen knusprigen Boden. Das Backblech dafür am besten auf die unterste Schiene des Ofens schieben. Nach Bedarf kann auch die Oberhitze später dazu eingeschaltet werden.
  • Oberhitze ist zum Überbacken optimal. Aufläufen oder Brot verpasst sie am Ende der Garzeit eine leckere, knackige Kruste.
  • Vorheizen: Bei Ober- und Unterhitze muss der Backofen immer vorgeheizt werden.
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Umluft: Ideal für das Backen von trockenem Gebäck

Diese Einstellung ist optimal, wenn du mehrere Bleche im Ofen hast. Weiterer Vorteil: Der Backofen muss nicht vorgeheizt werden, denn der Ventilator verteilt durch die Heizstäbe erwärmte Luft schnell und effektiv. Die Umluft-Funktion spart also Energie.

Besonders praktisch ist sie für knuspriges und trockenes Gebäck. Aber auch Gemüsespeisen, die viel Flüssigkeit enthalten und am Ende knackig werden sollen, sollten mit Umluft gebacken werden. Perfekt also für:

  • Kekse
  • Mürbeteig oder Blätterteig
  • Brötchen
  • Käsekuchen
  • Obst- oder Gemüsekuchen
  • Gemüseauflauf

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