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Spartipps - schonen Umwelt und Geldbeutel

Energiesparen beim Kochen und Backen: Spartipps für die Küche

  • Aktualisiert: 06.10.2023
  • 12:39 Uhr
  • Sophia Nitsche
Mit ein paar einfachen Tipps und Tricks, sparst du nicht nur bares Geld beim Kochen, sondern tust der Umwelt auch noch etwas Gutes.
Mit ein paar einfachen Tipps und Tricks, sparst du nicht nur bares Geld beim Kochen, sondern tust der Umwelt auch noch etwas Gutes.© bernardbodo - stock.adobe.com

Bei steigenden Energiepreisen und zunehmender Umweltkrise kommt man fast nicht umhin, vermehrt auf seinen Energieverbrauch zu achten - auch in der Küche.
Wir zeigen dir, wie du beim Kochen und Backen Strom und Energiekosten sparen kannst …

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Du machst dir in der Früh einen Kaffee, holst die Butter und Marmelade aus dem Kühlschrank und wirfst den Ofen an, um dir Brötchen aufzubacken. Dabei denkst du sehr wahrscheinlich erst einmal nicht an die Energie, die dabei verbraucht wird. Küchengeräte machen das Leben bequemer und ohne sie wäre man manchmal aufgeschmissen. Mit ein paar Tipps kannst du beim Kochen ordentlich sparen und beim Blick auf die nächste Stromrechnung entspannt durchatmen.

Spartipps: Das Wichtigste im Überblick

Die Inflation treibt die Preise in die Höhe und die Lebenshaltungskosten steigen. Zudem schlägt es mit unserer Erde mehr als kurz vor zwölf - wir alle sind zu umweltbewussterem Leben angehalten. Deshalb solltest du dir einen Überblick über deinen Verbrauch verschaffen und anfangen, bewusster zu konsumieren.

Mit einem Alufolien-Trick kannst übrigens jede Menge Geld und Energie sparen.

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Energiesparen beim Kühlen

1. Die optimale Temperatur beachten

Der Kühlschrank sollte optimalerweise auf 7 Grad Celsius eingestellt sein. Übrigens: Sollte dein Kühlschrank wärmer eingestellt sein, dann kannst du durch das Herunterdrehen um 2 Grad bei einem Zwei-Personen-Haushalt circa 34 Euro jährlich sparen! Das Gefrierfach solltest du für den geringsten Energieverbrauch auf -18 Grad Celsius einstellen.

2. Vorsicht bei warmen Lebensmitteln

Stelle auf keinen Fall noch warme oder gar heiße Lebensmittel in den Kühlschrank! Es muss ansonsten viel Energie aufgewendet werden, um den Kühlschrank auf der Ursprungstemperatur zu halten. Das schlägt auf den Energieverbrauch!

Tipp: Du kannst gerne Sachen zum Auftauen aus dem Gefrierschrank in den Kühlschrank legen. Das hilft beim Halten der Kühlschranktemperatur.

3. Kühlschranktüren geschlossen halten

Achte darauf, den Kühlschrank nicht zu lange offen stehen zu lassen (z.B. beim Einräumen deiner Einkäufe). Dadurch kommt warme Luft hinein und das Gerät benötigt mehr Energie. Außerdem kann sich durch das Tauen Eis an den Innenwänden bilden.

Im Clip: Energiespartipps für jeden Haushalt

Den Kühlschrank richtig einräumen

Damit deine Lebensmittel so lange wie möglich halten solltest du außerdem darauf achten, dass du deinen Kühlschrank richtig einräumst (und deine Lebensmittel richtig lagerst). Es gibt Fächer, die extra für bestimmte Lebensmittel ausgerichtet sind, damit sie möglichst lange halten. Ganz unten solltest du Getränke einräumen. Saucen, wie Barbecue oder Ketchup sollten ganz nach oben und auf der mittleren Glasplatte kannst du Eier, Marmeladen, Brotaufstriche und Lebensmittel vom Vortag lagern, die du in kurzer Zeit konsumierst.

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1. Den richtigen Standort wählen

Kühlgeräte solltest du nicht direkt neben den Herd oder Heizungen stellen. Direkte Sonneneinstrahlung solltest du auch vermeiden, denn wenn die Raumtemperatur um ein Grad Celsius sinkt, kannst du jährlich in etwa 30 Prozent Energie einsparen.

2. In regelmäßigen Abständen abtauen

Du solltest dein Gefrierfach auf jeden Fall regelmäßig ganz abtauen und ausräumen. Der Grund: Vereiste Wände verbrauchen etwa doppelt so viel Energie.

Wie du schon beim Lebensmitteleinkauf Geld sparen kannst und sogar deine Wäsche kostengünstiger wäschst, liest du hier.

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Energiesparen beim Kochen

1. Den Topfdeckel verwenden

Du solltest zum Kochen auf jeden Fall den Deckel benutzen. Wenn du beim kochen den Deckel benutzt heizt sich dein Essen schneller auf und du sparst somit in etwa dreimal so viel Energie wie ohne Deckel. Außerdem wird beispielweise Reis auch durch den Deckel saftiger, weil sich der Wasserdampf unter dem Deckel fängt und der Reis dadurch gar wird und nicht anbrennt. 

Wenn du jetzt direkt Lust darauf bekommen hast, dir ein leckeres Reisgericht zu machen, wäre z.B. ein einfaches Pilzrisotto oder orientalischer Reis, mit Minz-Joghurt-Sauce ideal. 

2. Zu einem größeren Kochgeschirr-Durchmesser greifen

Auch ein guter Tipp: Wenn der Durchmesser des Kochgeschirrs etwas größer ist, als die Größe der Herdplatte erspart dir das bei regelmäßigem Kochen zusätzlich Energie und damit auch bares Geld, da du die Hitze so komplett einfängst und nutzt - und damit auch weniger benötigst.

3. Größere Portionen vorkochen

Wenn du dir Abendessen kochst kannst du auch gleich etwas mehr für das nächste Mittagessen in Büro mit kochen. So sparst du Energie, Zeit und Geld. Außerdem gibt es viele One-Pot-Gerichte, bei denen für das ganze Gericht nur ein Topf verwendet wird. Das spart ebenfalls Energie (auch in der Spülmaschine bzw. beim Abwasch). Außerdem eignet sich ein Meal Prep ohnehin für alle Kochmuffel.

4. Wasserkocher oder Induktionsherd benutzen

Wenn du dir beispielsweise Nudeln oder Reis kochen willst, dann kannst du um Energie zu sparen das Wasser schon einmal im Wasserkocher vor kochen anstatt kaltes Wasser auf dem Herd aufzukochen. Mit einem Induktionsherd sparst du sogar noch einmal einiges mehr an Energie. 

Außerdem lohnt es sich z.B. beim Aufwärmen von Suppen oder Anbraten, etwas früher den Herd auszuschalten und die letzten Minuten mit der Restwärme der Platte zu kochen - das funktioniert natürlich besser bei einem normalen Herd.

Energiesparen beim Backen

1. Den Backofen nicht Vorheizen

Ja, oft ist das Vorheizen des Backofens unumgänglich. Manchmal ist es aber auch unnötig und du solltest darauf aufpassen den Backofen nicht ewig laufen zu lassen. Außerdem lohnt es sich, den Backofen einige Minuten vor dem Ende der Backzeit auszuschalten. So sparst du Energie und kannst mit der Restwärme fertig backen.

2. Mit Umluft backen

Du solltest statt Ober-/Unterhitze eher mit Umluft backen. Das ist sparsamer, denn die Luft wird besser verteilt und es können mehr Bleche gleichzeitig gebacken werden! Auch eine Heißluftfritteuse ist eine günstigere Alternative für einen Ein- oder Zwei-Personen-Haushalt.

3. Vermeide es, die Backofentür zu öffnen

Versuche die Backofentür nicht unnötig zu öffnen, denn bei jedem Öffnen geht bis zu 20 Prozent Wärme verloren, die nachgeheizt werden muss. Das Sichtfenster erlaubt ebenso einen Blick auf das Backgut und du sparst wertvolle Energie.

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Energiesparen beim Spülen

1. Geschirrspüler verwenden

Verglichen mit dem Abspülen per Hand spart ein Geschirrspüler mit hoher Energiesparklasse circa Dreiviertel an Wasserkosten.

Wichtig: Das dreckige Geschirr brauchst du im Normalfall nicht vorher abspülen, da die heutigen Geräte auch starke Verschmutzungen entfernen.

2. Geschirrspülmaschine vollständig befüllen

Schalte die Spülmaschine erst an, wenn sie voll beladen ist. Nur so schöpfst du das Meiste aus dem Energie-Verbrauch.

Wenn du dir keinen Geschirrspüler leisten kannst oder eine zu kleine Wohnung hast, sammle etwas Geschirr an und spüle das in einem Wasch. Fülle das Waschbecken mit etwas Spülmittel und Wasser und halte das Geschirr nach dem Spülen nur kurz unter fließendes Wasser. Zudem gibt es mittlerweile auch gute Spülmittel, die umweltfreundlicher sind - achte dabei auf die Siegel und Aufschriften auf der Flasche.

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