Ratgeber

Playlist

Ratgeber

Fitnessdrinks: Leichtgewichte oder Kalorienbomben?

Frischer Joghurt-Drink, geeister Kaffee Latte, Molke und Co. – diese Fitnessdrinks versprechen Erfrischung im Sommer. Doch was sich so leicht anhört, weckt bei Lebensmittel-Doc Leander einen bösen Verdacht: Hinter den vermeintlich gesunden Durstlöschern stecken vermutlich mehr Kalorien als gedacht. Stimmt‘s? SAT.1 macht den Test.

08.08.2011 18:00 | 6:58 Min | © SAT.1

Fitnessdrinks aus Molke und Joghurt

0,1 Prozent Fett-Drinks aus dem Kühlregal dürften doch für Bauch, Beine, Po keine allzu große Gefahr sein, oder doch? Im Test: ein Molke-Drink mit Ananas. Was leicht aussieht, entlarvt sich allerdings als echter Dickmacher, denn ein Blick auf die Inhaltsstoffe verrät fast 30 Gramm Zucker. Das entspricht ganzen elf Zuckerwürfeln.

Toppen kann das allerdings noch ein Joghurt-Getränk mit Erdbeergeschmack. Zwar steht vorn 0,1 Prozent Fett drauf, schaut man jedoch genauer hin, zeigt sich: Der Zuckergehalt liegt jenseits von Gut und Böse, denn der Drink enthält beinahe 60 Gramm der leckeren Süße: In Zuckerwürfeln veranschaulicht kommt man da schnell auf 23. Mit dem Kaloriengehalt relativieren sich die 0,1 Prozent Fett daher im Nu.

Sommergetränke im Check: Fertig-Milchshakes

Milchshakes sind als Kalorienbomben verschrien – zu Recht? SAT.1 testet: geshakte Milch mit Erdbeergeschmack. Schnell zeigt sich, dass die Vermutung stimmt, denn alle Milchshakes enthalten wenig Fruchtanteil, dafür aber reichlich Zucker. Von Erdbeermilch kann da wahrlich keine Rede mehr sein.

Statt kalorienhaltige Fertig-Shakes zu kaufen, können Sie aber auch ganz leicht selbst einen Milchshake selber machen. Einfach frische Erdbeeren mit Sojamilch mixen, fertig ist das ideale Sommergetränk. Der Vorteil des selbst zubereiteten Fitnessdrinks: Sojamilch, denn die enthält im Vergleich zu normaler Milch wenig eigenen Zucker. Bis zu zwei Drittel Zucker können Sie mit der Selfmade-Variante daher sparen.

Probiotische Joghurtdrinks und gekühlte Kaffeegetränke

Sie sollen die Abwehrkräfte stärken und werden zum Frühstück empfohlen, denn sie versprechen einen fitten Start in den Tag, sind light und angeblich gesund. Doch was steckt drin, in den vermeintlichen Fitnessdrinks? 0,1 Prozent Fett, das steht drauf – und zwar in Großbuchstaben auf dem Cover. Umso kleiner vermerkt ist dafür der Zuckergehalt: 14,9 Gramm auf nur 125 Milliliter, das sind fünf bis sechs Würfelzuckerstücke – von wegen fit und light. Probiotische Joghurtdrinks sind beinahe purer Zucker. Doch was ist die Alternative? Ganz einfach: Naturjoghurt.

Und was können Cappuccino, Latte Macchiato und Co. aus dem Kühlregal? Anderes Produkt, gleiches Spiel: Mit durchschnittlich 24 Gramm Zucker pro Becher sind auch diese vermeintlichen Fitnessdrinks echte Dickmacher. Dabei ist es doch so einfach, einen Eiskaffee selber zu machen. Alles, was Sie dafür brauchen, sind Kaffee, Milch, Eiswürfel und ein wenig Zucker – dieses Getränk können Sie sich ohne schlechtes Gewissen schmecken lassen.

Hier geht's zum Google Plus Profil von "Tippstricks Ratgeber" Google+

Fan werden