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Neben der trauer gibt es auch den ein oder anderen schmunzel-moment

Tod von Queen Elizabeth II.: Skurrile Meldungen und Traditionen

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Mit dem Tod von Königin Elizabeth II. kommen auch verrückte Traditionen ans Tageslicht. Und auch so manche verwunderliche Nachricht rund um den Abschied der beliebten Königin verbreitet sich. Die fünf skurrilsten Meldungen rund um den Tod der Queen von England gibt es hier...

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1. Tod von Queen Elizabeth: Todesmeldung für die Bienen

Queen Elizabeth hatte ein Herz für Bienen - und sogar eigene Bienenstöcke! Hier besichtigte sie Imker beim 150. Geburtstag der Turriff Show in Turrif.
Queen Elizabeth hatte ein Herz für Bienen - und sogar eigene Bienenstöcke! Hier besichtigte sie Imker beim 150. Geburtstag der Turriff Show in Turrif.© picture alliance / empics | Andrew Milligan

Am Freitag, einen Tag nach dem Ableben der Königin, musste der königliche Imker John Chapple  an jeden der Bienenstöcke klopfen, um den darin lebenden Bienen die Todesmeldung der Königin zu überbringen und ihnen King Charles III. als neuen Besitzer vorstellen. Klingt komisch - ist aber eine uralte, vermutlich keltische Tradition.

"Telling the Bees", also "Es den Bienen sagen" lässt sich schriftlich bis zurück ins 18. Jahrhundert zurückverfolgen. Der Aberglaube dahinter: Teilt man den Bienen, die als Teil der Familie angesehen werden, nicht wichtige Ereignisse aus dem Leben ihres Besitzers mit, riskiert man ein schreckliches Unglück. Da die Bienen dem oder der Monarch:in gehören, berichtet der Imker also Wichtiges über Queen Elizabeth II. - beziehungsweise jetzt King Charles.

Diese Schmuckstücke nimmt die Queen ins Grab - mehr dazu gibt's im Clip.

2. Tod von Queen Elizabeth: Paddington Bär-Verbot

Die Royal Parks in London haben öffentlich dazu Aufgerufen, keine Plüsch-Paddingtons oder Marmeladensandwiches mehr als Trauergabe abzulegen. Beides wurde in den letzten Tagen nämlich zu Hauf zu Ehren der verstorbenen Queen vor u.a. den Buckingham Palace gelegt.

Neben tausenden Blumensträußen und Kondolenzkarten sammeln sich auch immer mehr Paddington-Bär-Plüschtiere und Marmeladensandwiches an.
Neben tausenden Blumensträußen und Kondolenzkarten sammeln sich auch immer mehr Paddington-Bär-Plüschtiere und Marmeladensandwiches an.© picture alliance / AA | Wiktor Szymanowicz

Grund dafür: Am 70. Thronjubiläum der Queen gönnte sich Elizabeth einen Spaß und drehte einen kleinen Clip mit einem computeranimierten Paddington ab. Darin zog sie ein Marmeladensandwich "für den Notfall" aus einer ihrer berühmten Handtaschen. Der Clip und ein Tweet vom offiziellen Twitteraccount von Paddington Bär, in dem er rührend von der Queen Abschied nimmt, ging jetzt auf Social Media viral und löste die Verknüpfung von Queen und Paddington Bär aus.

3. Tod von Queen Elizabeth: Drama um die Corgis

Die Queen und ihre Corgis waren unzertrennlich.
Die Queen und ihre Corgis waren unzertrennlich.© picture alliance / empics | PA

Die Queen und ihre Corgis waren unzertrennlich, sie soll über 30 der Hunde (und ein paar Dorgis, ein zufällig entstandener Corgi-Dackel-Mix, als ein Corgi eine Liebesbeziehung mit einem Dackel von Prinzessin Margaret einging) besessen haben. Doch vor 10 Jahren beschloss die Queen, keine der Hunde mehr zu züchten. Grund: Sie wollte nicht von ihnen überlebt werden, damit sie kein neues Zuhause finden müssen.

Auftritt Prinz Andrew: Der widersetzte sich den Angaben seiner Mutter und schenkte ihr nach dem Tod von Prinz Philip im April 2022 drei neue Hunde (wovon einer bereits einem Herzfehler erliegen ist). Nun ist das Chaos in der britischen Königsfamilie groß: wer soll sich um die Hunde der Queen kümmern?
Nach einigem Hin und Her nahm Prinz Andrew die beiden Corgis, die er seiner Mutter schenkte, Muick und Sandy auf. Was mit dem Cockerspaniel Lissy und Dorgi Candy passiert, ist noch unklar. Adelsexperten vermuten, dass sie auch bei Andrew landen werden. Insider bezweifeln, dass der gefallene Prinz viel mehr von der Queen erben oder von King Charles zugesprochen bekommen wird.

4. Tod von Queen Elizabeth: Die Queen als Streikbrecherin?

Die The Rail, Maritime and Transport Union sowie die Royal Mail haben ihre angekündigten Streiks wegen dem Tod der Queen verschoben. Eigentlich hätten sie in der Woche nach ihrem Tod ihre Arbeit aus Protest gegen die Inflation niedergelegt. Aus Respekt vor ihrer verstorbenen Monarchin wurde davon vorerst abgesehen.

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5. Tod von Queen Elizabeth: Bankrott für Britannien?

Der Tod der Queen wird wirtschaftliche Einbußen für Großbritannien mit sich bringen. Denn der Tag ihrer Beerdigung, der 19. September 2022 ist zu einem Feiertag erkoren worden - an dem aus Respekt für das verstorbene Oberhaupt der Briten unter anderem Banken und die Börse dicht machen. Kombiniert dazu schließt der Großteil des Einzelhandels seine Türen an diesem Tag.
Auch am Tag von Charles Krönung wird weniger gearbeitet, da auch dieser zum Feiertag ernannt wurde. Das Wirtschaftsmagazin Business Insider vermutet einen wirtschaftlichen Schaden zwischen 1,2 und 6 Milliarden britische Pfund. Natürlich wird gerade auch durch Massen an Anreisenden Trauernden aus aller Welt die Tourismusbranche angekurbelt. Vermutlich reicht das aber nicht aus das finanzielle Loch zu stopfen.

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